Panometer : Kaiser Konstantin und römische Legionäre ziehen nach Dresden
Im Dresdner Panometer ist am Sonnabend eine neue Inszenierung des Künstlers Yadegar Asisi eröffnet worden. Mit dem Großpanorama "Rom 312" bietet er einen authentischen Blick in die spätantike Metropole des römischen Imperiums. Von einem 15 Meter hohen Stahlturm aus können Besucher dicht bebaute Hügel, Tempel, Thermen, Basiliken und Triumphbögen sehen. Zudem werden sie Zeugen des triumphalen Einzugs von Kaiser Konstantin und seiner Legionäre nach der gewonnenen Schlacht gegen Usurpator Maxentius. "Rom 312" ist dann bis September 2012 zu sehen.
Das Panoramabild ist 107 Meter lang und 27 Meter hoch. Es wurde aus 37 bedruckten Spezialfaser-Stoffbahnen zusammengesetzt. Im Rhythmus von etwa zehn Minuten wird jeweils ein 24-Stunden-Rhythmus mit Tag, Nacht und Dämmerung simuliert. Ein weiteres Hihlight ist eine 1,60 Meter große Statue des römischen Kaisers. Dabei handelt es sich um eine Rekonstruktion seines Kopfes.
Rom zieht nach Dresden: Berichte über die Aufbauarbeiten
Mehr als eine Million Besucher sahen "1756 Dresden"
Das Panoramaprojekt "1756 Dresden – Dem Mythos auf der Spur" eröffnete im Dezember 2006 im Asisi Panometer, einem historischen Gasspeicher in Dresden-Reick. Im Mai 2011 wurde dort der Millionste Besucher begrüßt.
Neben der Panorama-Ausstellung in Dresden gibt es im Panometer in Leipzig das weltgrößte Regenwaldpanorama "Amazonien". Zuletzt eröffnete Ende September 2011 in Berlin das monumentale Panorama der antiken Metropole Pergamon an der türkischen Westküste.






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