Polizei sucht Zeugen in Riesa Schweinekopf vor arabischen Laden gelegt

Ein Polizeifahrzeug steht vor einem Polizeirevier (mit Zoomeffekt)
Die Polizei Dresden sucht Zeugen einer Schweinskopfattacke. Bildrechte: dpa

Unbekannte haben in Riesa einen Schweinskopf vor einem arabischen Lebensmittelladen abgelegt. Der oder die Täter platzierten am Wochenende vor der Eingangstür des Geschäfts an der Goethestraße einen gegarten Tierschädel. Die Dresdner Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Beleidigung.
Im Islam gilt das Schwein als unrein. Der Schweinekopf ist daher eine Beleidigung für Muslime.

Die Polizei sucht außerdem Zeugen, die etwas gesehen oder mitbekommen haben. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefon: 0351-483 22 33 entgegen.

Über dieses Thema berichtet MDR SACHSEN auch im Radio: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 10.10.2017 | Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden | 14:30 Uhr

Quelle: MDR/PM/dpa/kk

Zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2017, 15:14 Uhr

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51 Kommentare

12.10.2017 14:12 Corinna 51

@49, Angela: mir geht es sogar sehr gut (somit habe ich es nicht nötig, andere persönlich anzugreifen).

Asiaten und Russen kommen aber auch nicht mit einer Religion, die Gläubige von Ungläubigen unterscheidet.

12.10.2017 13:58 der letzte Yana-Indianer 50

@48 Eulenspiegel: was Sie da schreiben, hat doch Posting 36 gar nicht gesagt. Was soll diese Polemik?
Die Lage ist ernst. Polemik, so wie aus Ihrem Munde, hilft da nicht weiter.

12.10.2017 13:22 Angela 49

@ Corinna 46:

Sonst geht es ihnen aber noch gut?
Keine Wunder, dass manche Menschen immer von Parallelgesellschaften quatschen, wenn sie sich schon vor ausländischen Restaurants oder einem auf eine bestimmte Küche spezialisierten Lebensmittelladen ängstigen. In jeder größeren Stadt gibt es Läden für asiatische, arabische oder russische Küche.

12.10.2017 13:16 Eulenspiegel 48

Hallo Toleranz und Integration 36. Zu den Deutschen Gepflogenheiten gehören ihrer Ansicht nach Leuten die ihnen nichts getan haben Schweineköpfe vor die Tür zu legen.

12.10.2017 12:21 an den "allwissenden" Mediator (45) 47

Was nicht alles unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit geschieht ...

12.10.2017 12:19 Corinna 46

Vor einem Geschäft mit arabischen Lebensmitteln, das scheint mir so, dass hier die Parallelgesellschaft schon ihren Anfang nimmt. Da war der Schweinskopf vielleicht nur eine bildliche Einladung zur Integration. Oder schlicht und einfach ein Bubenstreich von Jugendlichen.

12.10.2017 11:56 Mediator an Nr 39 45

"Seit wann muss sich ein Tourist integrieren? Er hat sich lediglich an bestehende Gesetze zu halten."

Nun ja dies gilt wohl auch für jeden Menschen in Deutschland, egal ob er schon immer hier gelebt hat oder ob er zugezogen ist. Zu unseren Gesetzen gehört übrigens auch die Religionsfreiheit, die Freiheit sich so zu kleiden wie man möchte und zu essen was man möchte. Eine Schweinebratenpflicht gibt es auch nicht. Es wäre schön, wenn einige Menschen hier erkennen, dass ihre Forderungen, was Muslime angeblich zu tun und zu lassen haben, durch kein Gesetz gerechtfertigt sind.

"Dieses [Gesetz] wurde notwendig, um den Eingewanderten Regeln klar zu machen, wie sie sich in Österreich einzuordnen haben."

Du hast impliziert, dass ein Integrationsgesetz notwendig wurde wegen der <schlimmen Muslime>. Das Gesetz gilt aber für Menschen verschiedenster Religionen und Kulturen. Es regelt hauptsächlich die Strukturierung des Prozesses <Integration> und keine volkstümlichen Bräuche

12.10.2017 11:33 Wolfgang 44

@21 mein Land? dieses Land gehört Allen und wenn Sie schon von Respekt reden, natürlich darf es auch Moscheen hier geben , das gebietet die Religionsfreiheit hochgeschürzt in Deutschland. Aber Länder wie der Iran, scheinen mehr Respekt vor Andersgläubigen zu haben als Sie ,denn der unterstützt den Bau von Kirchen und Synagogen. Letztendlich ist diese Tat ein weiteres Beispiel dafür wie Rechtsradikale mitbedenkt Würde des Menschen umgehen zu sehen auch an den " Kommentaren " hier.

12.10.2017 11:06 Jürgen 43

Tierkadaver vor einem Geschäft auslegen ist in meinen Augen eine eindeutige Bedrohung und was den Umgang miteinander angeht sowieso eine Sauerei. Leute wie jochen, Matusoso oder Gerd sollten bevor sie solch eine Tat schönreden überlegen, wie sie einen Schweinskopf vor ihrer Haustür auffassen würden. Ich würde mich bedroht fühlen! Diese Leute sind anscheinend der Meinung, dass ihre persönliche Abneigung gegen eine Weltreligion solche Geschmacklosigkeiten und eventuelle Straftaten in unserem Land rechtfertigt.
Manche Menschen sollten sich einmal unser Grundgesetz durch den Kopf gehen lassen. Viele Menschen glauben anscheinend, dass dies nur für Deutsche und nicht für alle Menschen in unserem Land gilt.

12.10.2017 09:56 jochen 42

40# Sie lieben den Islam und seine nervigen Begleiterscheinungen hier im unserem Land ?