Dresden Waffenarsenal bei mutmaßlichem Reichsbürger gefunden

Die Polizei hat in der Wohnung eines 64-jährigen Dresdners mehr als 50 zum Teil scharfe Waffen und mehrere hundert Schuss Munition gefunden. Die Beamten wollten am Freitag eigentlich von dem Mann 35 Euro eintreiben - gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl vor. Doch er lehnte die Begleichung der Strafe ab.

In der Wohnung in Dresden-Briesnitz fanden die Beamten dann dutzende Pistolen, Revolver und Vorderlader sowie dazugehörige Munition. Er konnte zwar mehrere Waffenbesitzkarten vorweisen, ob diese aber das gesamte Arsenal abdecken, war noch unklar. Zudem entsprach die Aufbewahrung der Waffen nicht den Vorschriften. So waren Waffen und Munition nicht voneinander getrennt gelagert. Die Polizei nahm die Waffen vorerst mit.

Verschiedene Pistolen und Gewehre liegen auf einem Tisch
Bildrechte: Polizeidirektion Dresden

Der Mann habe zwar bestritten, Reichsbürger zu sein. Aber sein Auftreten und seine Argumentation habe stark an die Bewegung erinnert. So habe der Mann die Rechtsordnung und das Handeln der Polizisten in Frage gestellt. Der 64-Jährige wurde festgenommen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Quelle: afp/PM/kb

Über dieses Thema berichtet MDR SACHSEN auch im Radio : MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten aus der Region | 11.09.2017 | 14:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. September 2017, 17:16 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

81 Kommentare

13.09.2017 09:46 Krause - "ich bin ja ein Nazi, aber" 81

Ein 'Michael Gartz' mimt hier den 'begeisterten Sportschützen', der den 'armen Polizisten', die derzeit keine eigenen Schießplätze zur Verfügung haben, auf dem Vereinsschießplatz erstmal Disziplin beibringt...

Und auch Statistiken über die Benutztung von 'legalen' und 'illegalen' Waffen bei Verbrechen bringen uns nicht weiter, weil es nur ein Ablenken vom eigentlichen Problem ist:
wer eine Schußwaffe hat, wird damit auch schießen!
Man kann ja Prüfungen ablegen, daß man weiß, daß man bestimmte Regeln beachten muß:
wenn aber jemand 'ausrastet' und dabei eine Waffe zur Verfügung hat, nutzen die ganzen abgelegten Prüfungen und Regeln gar nichts.

Private Schußwaffen verbieten!
Wer keine Schußwaffe hat, kann auch nicht schießen!

12.09.2017 19:38 Janes 80

@Michael Gartz 76: Also ich bin ganz ruhig. Worüber sollte ich mich auch aufregen. Soll ich mich aufregen, dass sie hier eine Ente nach der anderen raus hauen, ohne den Hauch eines Beleges?! Ich habe für mich, meine Quelle befragt, die haben ihre Aussagen komplett dementiert-für mich ist der Fall damit erledigt. Ich bin ganz froh, dass wir hier keine Amerikanischen Verhältnisse haben. Und so lange die AfD nicht an die Macht kommt, wird das auch so bleiben. Wir haben mit solchen Hobby-Reichsbürgern und Waffenverrückten schon genug zu tun. Und letztlich muss ich sie noch auf ihren Beitrag 73 aufmerksam machen. Da haben sie offenbar von sich auf andere geschlossen.

12.09.2017 19:01 Michael Gartz 79

12.09.2017 16:21 Janes 75
Vom Sternbild her bin ich Lachs.
Aber das verstehen Sie sowieso nicht.
Auf den restlichen Schwachsinn zu antworten ist mir zu blöd.

P.S. Sie sollten nur auf Texte und Themen antworten die Sie verstehen und von denen Sie etwas verstehen.

12.09.2017 18:55 Michael Gartz 78

@ 12.09.2017 16:15 Janes 74 Teil 2
Ist aber in der Presse mehrfach behandelt worden.
Ein Maschinengewehr gehört nicht mehr zu Ausrüstung des normalen Polizisten,deshalb wird damit natürlich auch nicht geschossen.
Natürlich muß der Polizist die im Dienst verschossene Munition nicht bezahlen.
Ich sprach von der ausserhalb des Dienstes verbrauchten Munition, da ja s.o. im Dienst
kaum mehr ein Schießtraining stattfindet.
Ich hatte Ihnen den Unterschied zwischen Unfall und Straftat erklärt.
Weil sie fragten ob Tote eines Unfalls weniger wert sind als die eines Mordes.
Da sind wir wieder bei Ihrem Problem Sie antworten auf einen Text den Sie nicht verstehen,
dazu fehlt Ihnen auch noch das benötigte Wissen.
Wollen dann aber auf Basis von Unwissenheit, Sachen verbieten die Sie nicht verstehen
und das alles noch ohne triftige Argumente.
Haben wir denn schon wieder 33 oder DDR 2.0
Probieren Sie es doch mal in der Politik dort gibt es solche die Unwissenden schon zu Hauff.

12.09.2017 18:52 Krause - "ich bin ja ein Nazi, aber" 77

Bei denen, die mit Schußwaffen 'geübt' sind, sind halt im Extremfall die Chancen geringer, daß sie 'daneben' schießen...

12.09.2017 18:38 Michael Gartz 76

@ 12.09.2017 16:15 Janes 74 Teil 1
Ich schrieb …….. finden man auf den Seiten des FBI so wie bei uns beim BKA.
Sie finden auf der FBI-Seite genau wie auf der BKA-Seite entsprechende Statistiken.
Natürlich nicht die Statistik des FBI auf der BKA-Seite.
Sind Sie schon so in Rage daß selbst einfachste Zusammenhänge nicht mehr erkennbar sind?
Im Gegensatz zu Ihnen kenne ich Polizisten persönlich und auch deren Schießtrainer.
Das Schießtraining findet hauptsächlich im s.g. Schießkino statt, und weil die Simulationswaffen nicht mehr richtig funktionieren müßen die Polizisten peng peng sagen, da die meißten polizeieigenen Schießstätten wegen mangelhafter Lüftung und hoher Schadstoffbelastung geschlossen sind.
Einige dieser Schießtrainer sind daran nachweislich an Krebs erkrankt und verklagen nun ihren
Dienstherren.
Dadurch haben einige Polizisten schon seit 2 Jahren kein richtiges Schießtraining mehr gehabt.
Das erfahren man natürlich nicht von der Polizeiführung.
Teil 2 folgt

12.09.2017 16:21 Janes 75

@Michael Gartz 72: Und weil sie so ein toller, disziplinierter Hecht sind, der sein gesamtes Leben mit dem üben an einer Tötungsmaschine zubringt soll uns das nun im Zusammenhang mit dem Artikel WAS genau sagen?! Das für tolle Hechte keine Gesetze gelten brauchen? Dass sich tolle Hechte ihre Regeln selber bauen dürfen? Das der, der einen tollen Hecht kennt, eine Knarre haben sollte?! Ihr schräges Weltbild haben sie hier nun ja zur Genüge dargestellt. Aber nun zurück zum eigentlichen Thema.

12.09.2017 16:15 Janes 74

@Michael Gartz 73: Na klar, mir gehen die Argumente aus. Also, beleuchten wir mal das, was sie hier als Fakten in die Welt posaunen. Auf der Seite des BKA steht keine reine Kriminalstatistik der USA. Dann habe ich eben bei der Berliner Polizei nachgefragt. Da ist es Pflicht, mindestens einmal im Jahr an einem Schießtraining teilzunehmen. Dabei MUSS eine gewisse Trefferquote je Aufgabe erfüllt werden. Die Munition muss natürlich nicht selbst bezahlt werden. Im Übrigen sind es auch nicht nur 5 (und auch nicht nur 5 Schuss sinnbildlich) Schuss, was auch schwierig wäre, wenn man neben der Dienstpistole mit dem Maschinengewehr übt. Und dann-wenn ICH Morde zitiere und sie über Unfalltote reden, dann sprechen wir von unterschiedlichen Inhalten. Genau wegen Leuten wie ihnen würde ich das Waffengesetz so verschärfen, dass die Anzahl von Waffen bei Sportschützen erheblich begrenzt wird und die Aufbewahrung nur noch im Verein stattfinden darf.

12.09.2017 15:46 Michael Gartz 73

12.09.2017 14:23 Janes 68
Das war die PKS 2015 auf die sich @ Dresdner berief.
Es macht ja auch einen Unterschied ob sie jemand umbringt oder Sie aus Versehen
in die Steckdose greifen.
Beide male sind Sie tot und trotzdem ist es nicht das Gleiche.
Die Zahlen zur Kriminalität in den USA finden man auf den Seiten des FBI
so wie bei uns beim BKA.
Es schön das Sie jetzt persönlich werden wenn die Argumente aus gehen.
Deshalb sollten Leute wie Sie auch keine Waffen haben.
Da verstehe ich auch Ihre Angst, Sie schießen von sich auf andere.

12.09.2017 15:28 Michael Gartz 72

@ 12.09.2017 08:29 Rassumichin 63

Das haben Sie als Außenstehender schon sehr gut beschrieben.

Wir hatten letztens einen „Jungpolizisten“ als Gastschützen.
Die Schießstanddisziplin lies stark zu wünschen übrig.
Das lernen die in ihrer Ausbildung kaum.
Jetzt lernt er es bei uns.
Noch Schlimmer sind die Jäger.
Die oft als Solisten oder zu zweit unterwegs sind.
Denen fällt es schwer die Waffe so auszurichten das sie nicht auf irgend einen
der zehn „Nachbarn“ zeigt
Ich nehme immer mal Interessierte mit, die dann ob der Disziplin
und der freundlichen Atmosphäre überrascht sind.
Wer verfestigte Vorurteile hat kommt sowie so nicht, das würde ja vielleicht sein Weltbild
zerstören.