Sachsen

Einheits- und Freiheitsdenkmal Leipzg : Sieger gekürt - alle Entwürfe im Neuen Rathaus ausgestellt

Der Sieger für das Einheits- und Freiheitsdenkmal steht fest: Zum Sieger wurde das Münchner Büro M + M, Marc Weis und Martin de Mattia gekürt. Für ihren Entwurf eines interaktiven Denkmals mit dem Titel "70.000" erhielten sie den mit 25.000 Euro dotierten ersten Preis. Der Entwurf erinnert mit einer bunten Fläche mit beweglichen Quadern an die mehr als 70.000 Teilnehmer der Montagsdemonstration vom 9. Oktober 1989, die als entscheidend für den weiterhin friedlichen Verlauf der Proteste im Herbst 1989 gilt.

Endgültige Entscheidung fällt 2013

Der zweite Preis in Höhe von 17.500 Euro ging an die Berliner Architekten Jan und Tim Edler und ihren Entwurf einer Demokratiewerkstatt "Stiftung an die Zukunft". Das Leipziger Büro Anna Dilengite, Tina Bara und Alba d Urbano erhielt den mit 12.500 Euro dotierten dritten Preis für den Entwurf "Herbstgarten". Im Neuen Rathaus sind seit Freitag alle 39 Arbeiten ausgestellt. Eine endgültige Entscheidung über das Denkmal, das 2014 eingeweiht werden soll, wird voraussichtlich im März 2013 getroffen.

Das neue Denkmal soll voraussichtlich am 9. Oktober 2014, dem 25. Jahrestag der entscheidenden Leipziger Montagsdemonstration, auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz eingeweiht werden. Das Vorhaben einschließlich des Wettbewerbsverfahrens wird mit bis zu fünf Millionen Euro durch den Bund gefördert. Der Freistaat Sachsen beteiligt sich mit 1,5 Millionen Euro.

Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2012, 09:01 Uhr

8. Franz:
Das Siegermodell finde ich genial. Ist es doch fast identisch mit den Entwurf eines Arbeitslosendenkmals, welcher 2004 zum 1. Mai auf dem Augustusplatz zu sehen war. Der einzige Unterschied- beim Arbeitslosendenkmal gab es runde Hocker, die sollten die Leipziger Arbeitslosen darstellen, ansonsten alles wie beim Siegerentwurf. Sollte dies Denkmal gebaut werden so hat man ein Freiheitsdenkmal und ein Arbeitslosendenkmal. Klasse!!!
16.07.2012
13:30 Uhr
7. Werner:
Mit den Millionen könnte man einige Kilometer Straße sanieren, Schulen auf Vordermann bringen und Kitas errichten oder modernisieren. Wir haben nur Gewinner der Einheit und blühende Landschaften ringsum. Die Leuchttürme strahlen in Sachsen. Dazu gibt es eine boomende Wirtschaft mit Dumpinglöhnen.
16.07.2012
10:33 Uhr
6. Diana:
Ich habe mir gestern, im Neuen Rathaus mal alle Entwürfe angeschaut und jetzt nochmehr Fragen als vorher. Tolle Fachjury!! Jetzt weiß ich auch, warum wir auf die Straße gegangen sind. Um nach 20 Jahren wieder bevormundet und entmündigt zu werden?! Vielen Dank an unsere Leipziger Politiker!!!!
16.07.2012
10:23 Uhr
5. Thomas:
Ich finde es eine absolute Frechheit, daß Millionen an Steuergeldern für solchen Unfug ausgegeben werden! Jedes Kaff baut jetzt ein Wendedenkmal. - Einfach nur lächerlich, weil wir haben ja in Deutschland genügend Geld übrig, da es ja keine weiteren Probleme gibt!
15.07.2012
19:21 Uhr
4. thom:
Wozu so viel Geld ausgeben? Die Demos waren an der Nikolaikirche und nicht auf dem Leuschner-Platz.Was soll dieser Unfug? Kaputte Straßen aber ein angebliches Freiheitsdenkmal was niemand braucht. Warum nicht den Nikolaikirchhof als Denkmalfläche mit seiner Säüle benutzen ?
15.07.2012
19:18 Uhr
3. Jens H.:
Ja klar,Städte und Gemeinden haben kein Geld für vernünftige Straßen,um Schulen und Kindergärten zu sanieren,Schwimmbäder werden wegen Geldmangel geschlossen,aber Leipzig baut Denkmäler......TOLL,dafür zahle ich Soli!!!!!!
15.07.2012
19:16 Uhr
2. Andreas Knabe:
Wenn so Denkmäler aussehen sollte man darauf verzichten. Denkmäler sollten was darstellen und nicht nach irgendwas aussehen. Am besten wenn man auch erkennt was es darstellen soll, und nicht aussieht wie Spielzeug. Das Geld kann man sparen, beiden klammen Kassen von Stadt, Land und Bund.
15.07.2012
19:15 Uhr
1. Frank:
Der Freistaat beteiligt sich mit 1,5 Millionen Kosten! welcher er dem Bürger unter anderem im Schloßpark zu Pillnitz den Leuten aus dem Kreuze leiert. Ich hoffe sehr das dieser Blödsinn nicht kommt und die Leute zuvor endlich aufwachen und handeln.
14.07.2012
09:56 Uhr

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