Sachsen

FDP-Landesliste zur Bundestagswahl : Jan Mücke auf Platz eins

Jan Mücke geht erneut als Spitzenkandidat der sächsischen FDP für die Bundestagswahl ins Rennen. Der 39-Jährige wurde am Sonnabendvormittag auf dem Landesparteitag in Dresden mit 91,6 Prozent der Stimmen gewählt.

Jan Mücke
Jan Mücke ist Spitzenkandidat der sächsischen FDP bei der Bundestagswahl 2013.

Mücke ist Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Meißen, seit 2005 Mitglied im Bundestag und seit 2009 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Lange Jahre war der Radebeuler auch Stadtrat in Dresden, wo er sich unter anderem vehement für den Bau der umstrittenen Waldschlösschenbrücke einsetzte.

Auf Platz zwei der FDP-Landesliste wurde Heinz-Peter Hausstein gewählt. Hausstein ist Bürgermeister von Deutschneudorf im Erzgebirge und ebenfalls Bundestagsabgeordneter. Auf Platz drei und vier kamen der Leipziger Europaabgeordnete Holger Krahmer und Reiner Deutschmann aus Kamenz.

Zastrow kritisiert FDP-Häme

Holger Zastrow
Zastrow kritisiert Umfrageinstitute und Medien

Zu Beginn des Landesparteitags rechnete Parteichef Holger Zastrow mit den Umfrageinstituten ab. Diese hatten den Liberalen schlechte Ergebnisse für die Niedersachsenwahl vorhergesagt. Und auch die Medien standen in der Kritik. Nach dem Wahlerfolg am vergangenen Wochenende gebe es eine neue Welle von Häme, wie er sie noch nie erlebt habe. Doch auch bei miesen Umfragen habe die FDP meist ein tolles Wahlergebnis erreicht, schwor Zastrow die Delegierten auf die Bundestagswahl ein. Die FDP sei schon immer ein Spätzünder gewesen, der erst auf den letzten Metern käme, aber dann richtig.

Bei der Bundestagswahl 2009 war die FDP in Sachsen auf 13,3 Prozent der Stimmen gekommen. Sie konnte somit vier Bundestagsabgeordnete nach Berlin entsenden. Dieses Ziel will die Partei laut Zastrow auch in diesem Jahr erreichen.

Zuletzt aktualisiert: 28. Februar 2013, 11:33 Uhr

4. Wilfried:
War mal bei einer FDP-Wahlveranstaltung, zu Zeiten als Gerhard Schröder noch Bundeszkanzler war. Da hatte ich in einem Gespräch Herrn Mücke gebeten, mir über die Position der FDP betreff eines familienrechtlichen Sachverhaltes Auskunft zu geben. Das konnte er aber nicht und wollte mir eine schriftliche Antwort schicken. Darauf warte ich noch heute.
28.01.2013
15:16 Uhr
3. Beobachter 2:
Ohne Leihstimmen ist diese Partei ein NICHTS. Und genau da gehören Altherrenwitze, Lobbyisten und Karrieristen auch hin. Ende.
27.01.2013
18:01 Uhr
2. Dresdner:
Wann begreift ein Herr Zastrow endlich ,das seine Durchhalteparolen, Beschimpfungen von "Andersdenkenden" und sein "Auftreten im Dresdner Stadtrat" den Niedergang dieser so ,für 98 % der Wähler, überflüssigen Partei nicht verhindern kann. Das ein Herr Mücke auf Listenplatz 1 steht sei ihm gegönnt.Er ist der Mann der für "Bändchen durchschneiden, Stecker aus Zuzahlungsbegührdruckern ziehen " "gebraucht" wird. Leider wird Herr Mücke sein Ziel,weiter auf einem ruhigen Posten in der Regierung seinem Dasein fröhnen und ordentlich Kohle bekommen,nicht verdienen,verfehlen.FDP 3 % bedeutet keine Posten in Berlin.Also weiterso Herr Zastrow der Wähler hat es schon längst begriffen für wem die FDP da ist.
27.01.2013
13:13 Uhr
1. axel herold:
Hallo herr zastrow, ohne die umfrageergebnisse hätte es keine zweitstimmen von cdu-wählern für die fdp gegeben & die fdp wäre mit 3 prozent durchs rennen gegangen, also danken sie den medien & forsa etc. auf knien
27.01.2013
08:31 Uhr

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