Leipzig : Drei Preisträger für Freiheitsdenkmal
Für das Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal hat eine Jury drei Preisträger bestimmt. Die Jury unter dem Vorsitz des Architekturprofessors Henri Bava vergab den ersten Preis an eine Arbeit mit dem Titel "70.000" aus München. Der zweite Preis ging an eine Arbeit mit dem Titel "Eine Stiftung an die Zukunft", der Idee "Herbstgarten" wurde der dritte Preis zugesprochen.
Modelle werden im Neuen Rathaus ausgestellt
Oberbürgermeister Burkhard Jung sagte, die Ergebnisse der Juryentscheidung sollten zu 60 Prozent in das weitere Verfahren einfließen. Er wolle im Stadtrat einen Antrag einbringen, damit das weitere Vergabeverfahren beginnen kann. Für die Ausschreibung hatten Jung zufolge 38 Teilnehmer ihre Arbeiten eingereicht. Alle Modelle sollen am 13. Juli im Neuen Rathaus in Leipzig vorgestellt werden.
Einweihung für Oktober 2014 geplant
Der finanzielle Rahmen für das Gesamtprojekt liegt bei 6,5 Millionen Euro, von denen fünf Millionen Euro vom Bund und 1,5 Millionen Euro vom Land Sachsen getragen werden. Der vorgesehene Standort des Denkmals ist der Wilhelm-Leuschner-Platz am Leipziger Ring. Ein Teil des Geländes soll dann in "Platz der friedlichen Revolution" umbenannt werden. Wie groß das Areal genau wird, ist noch nicht geklärt und soll erst nach dem Ende des Denkmalswettbewerbs im Herbst 2012 entschieden werden. Eingeweiht werden soll das Denkmal am 9. Oktober 2014 - dem 25. Jahrestag der ersten großen Massendemonstration in Leipzig, die die friedliche Revolution in der DDR einleitete.
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