Dauerfrost : Eisbrecher in Dresden im Einsatz
Auf der Elbe in Sachsen behindert Treibeis die Schifffahrt. Wie der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Dresden, Klaus Kautz, MDR 1 RADIO SACHSEN sagte, gibt es in allen Häfen zwischen Dresden und Torgau geschlossene Eisdecken. Die Häfen seien mit einer bis zu zehn Zentimeter dicken Eisschicht bedeckt. Eisbrecher seien im Einsatz, damit Häfen und Flüsse nicht zufrieren. So habe am Morgen ein Spezialschiff den Hafen Dresden-Pieschen beräumt. Am Mittag wurde das Eis in Riesa gebrochen. Einige Fähren hätten bereits ihren Betrieb eingestellt, sagte Kautz.
Frost zerreißt Straßenbahngleis in Görlitz
Das Wasser- und Schifffahrtsamt geht davon aus, dass in den kommenden Tagen das Eis noch wachsen wird. Sollten 40 Prozent der Elbe mit Treibeis bedeckt sein, müsse der Schiffsverkehr komplett eingestellt werden, sagte Leiter Kautz.
Probleme bereitete der Frost offenbar auch in Görlitz. Medienberichten zufolge bemerkten Mitarbeiter der Görlitzer Verkehrsbetriebe am Morgen, dass ein Straßenbahngleis von der Kälte zerrissen wurde. Betroffen war die Linie 3. In beiden Schienensträngen klaffte ein Spalt von mehreren Zentimetern. Der Straßenbahnverkehr wurde vorübergehend eingestellt und Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Reparatur ist nach Informationen von MDR 1 RADIO SACHSEN inzwischen abgeschlossen. Der Straßenbahnverkehr läuft inzwischen wieder normal.
In der Nacht zum Freitag waren die Temperaturen in Sachsen weiter deutlich gesunken. In Deutschneudorf wurden Minus 26,4 Grad gemessen. Nach Angaben des Deutsches Wetterdienstes war Deutschneudorf damit der kälteste Ort in Deutschland.
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