Sachsen

Hainewalde : Stützmauersanierung an der Mandau abgeschlossen

Der Landkreis Görlitz hat eines seiner größten Bauvorhaben abgeschlossen. Landrat Bernd Lange gab am Freitag in Hainewalde feierlich den letzten Abschnitt der Talstraße frei. Seit 2004 waren die Straße ausgebaut, Rohre und Leitungen verlegt, mehrere Stützmauern am benachbarten Flüsschen Mandau saniert sowie ein Brückenanschluss errichtet worden.

Ein Abschnitt wegen Hochwassers zweimal gebaut

Sanierte Talstraße und Stützmauern in Hainewalde
Acht Jahre war eine der Hauptverkehrsstraßen von Hainewalde eine Dauerbaustelle.

Auf dem zwei Kilometer langen Abschnitt wurden nach Angaben des zuständigen Hochbauamts rund 4.200 Kilometer Stahlbeton verbaut sowie die Betonelemente auf der Flussseite mit Granit verblendet. Die Gesamtkosten betrugen rund sieben Millionen Euro. Der Landkreis Görlitz musste dabei einen Eigenanteil von zwei Millionen Euro aufbringen, der Großteil wurde aus Förderprogrammen zum Hochwasserschutz finanziert.

Wie nötig der Schutz ist, zeigte sich noch während der Sanierungsarbeiten, als beim Hochwasser 2010 die Baustelle sowie zahlreiche Grundstücke und Häuser von der Mandau überflutet worden. Der Gesamtschaden in Hainewalde wurde auf eine Million Euro geschätzt. Im betroffenen Baustellenbereich umspülte die Flut eine bereits eingeschalte Betonwand – sie musste neu errichtet werden.

Hochwasserschutz
SACHSENSPIEGEL

Hainewalde und das Hochwasser

Von der Jahrhundertflut 2002 blieb die Gemeinde im Dreiländereck bei Zittau verschont. Allerdings war Hainewalde danach gleich dreimal von Hochwasser betroffen.

10.08.2012, 19:00 Uhr | 01:48 min

Zuletzt aktualisiert: 10. August 2012, 21:32 Uhr

1. Heinz Faßbender:
Wer am Fluss lebt muss halt damit rechnen, dass dieser Fluss ihn ab und an besuchen kommt und sich das Recht herausnimmt zu sagen - Du stehts mir im Weg -
11.08.2012
08:26 Uhr

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