Sachsen

Heidenau : Alt-Bundespräsident Herzog diskutiert mit Schülern

Im Rahmen eines Podiumsgesprächs vor Schülern hat Altbundespräsident Roman Herzog für mehr Toleranz geworben. Der CDU-Politiker sagte, wenn Menschen verschiedener Herkunft vernünftig in Deutschland miteinander leben können, dann sei das Integration. Das frühere Staatsoberhaupt war Gast am Pestalozzi-Gymnasium in Heidenau. Für ein friedliches Zusammenleben müssten nicht alle Menschen gleich sein, sagte Herzog.

Roman Herzog
Roman Herzog diskutierte mit Schülern.

15 Jahre nach seiner berühmten "Ruck-Rede" sprach Herzog über gesellschaftliche Veränderungen und ein Umdenken auf dem Gebiet der Integration. Das Treffen mit Herzog war der Abschluss des Schülerprojektes "Begegnung wagen - Zukunft gestalten 2012". Heidenau liegt vor den Toren der Sächsischen Schweiz, die über Jahre hinweg mit ausländerfeindlichen Aktivitäten der inzwischen verbotenen Skinheads Sächsische Schweiz und hohen Wahlergebnissen der NPD für Schlagzeilen sorgte.

Zuletzt aktualisiert: 17. Juli 2012, 16:16 Uhr

2. Heiko Steinmann:
Sehr geehrter Herr Fassbender, bedaure, aber ich kann mit Ihrem Kommentar (angeblich Aeusserung des Ex-Bundespraesidenten zum GG) nichts anfangen! Hier geht es um Toleranz und nicht um den ESM-Rettungsschirm etc. Ganz andere Baustelle! Es geht um Toleranz unter Mitbewohnern unseres Landes! Dass diese Ermahnungen leider noch noetig sind zeigen die Wahlergebnisse in einigen Teilen des Landes.
18.07.2012
01:23 Uhr
1. Heinz Faßbender:
Meinegüte dieser alte - greise- Ehrensoldmann soll endlich zu Hause bleiben. Ich halte es für einen Versuch der Einflussnahme mit der Feststellung „Das Grundgesetz verbietet nicht die Staatspleite" und deshalb für höchst bedenklich, dass ein ehemalige Verfassungsrichter (und Bundespräsident) noch während der Beratungen unseres „Verfassungsgericht“ über die Eilanträge gegen das Euro-Rettungspaket das er eine solche persönliche Stellungnahme abgibt. Anstand und Klugheit hätten hier geboten, zu schweigen. Die "furchtbaren Juristen" gibt’s also immer wieder, hier ist jetzt einer der den Putsch von oben legalisiert.
17.07.2012
16:33 Uhr

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