Sachsen

Entwarnung : Trotz Dauerregens keine Überschwemmungen in Sachsen

Der seit Donnerstag anhaltende Dauerregen hat bisher in Sachsen offenbar keine größeren Schäden verursacht. Ein Polizeisprecher sagte, lediglich in Pirna seien bei einem kurzen Gewitter mehrere Bäume umgestürzt. Die Straße zwischen Pirna und Struppen war voll gesperrt worden. Der meiste Niederschlag ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in der Lausitz gefallen.

Unwetterwarnung vor Starkregen vorzeitig aufgehoben

Eine ursprünglich bis zum Abend geltende Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen wurde am Freitag früh wieder aufgehoben. Steigende Pegel gab es bis zum Morgen vor allem an den Oberläufen der Flüsse in Ostsachsen. Am Weißen Schöps in Holtendorf galt zeitweise die Alarmstufe zwei.

Das Landeshochwasserzentrum Sachsen hatte am Donnerstag vorsorglich eine Hochwasserwarnung für alle sächsischen Flussgebiete herausgegeben. Die Behörde teilte mit, dass lediglich der Elbestrom davon ausgenommen sei. Danach waren vor allem im Nordstau des Erzgebirges, in Mittel- und Ostsachsen Regenmengen zwischen 50 bis 60, örtlich auch 70 bis 80 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden erwartet worden. Es war befürchtet worden, dass an einigen Flüssen die Alarmstufe 4 - die höchste Warnstufe - ausgerufen werden musste.

Tatsächlich fielen die Regenmengen aber geringer aus. Sie lagen vielerorts nur bei zehn bis 30 Liter auf den Quadratmeter, teilte das Landeshochwasserzentrum mit. Lediglich in Ostsachsen waren bis Freitagnachmittag bis zu 60 Liter je Quadratmeter gemessen worden.

Zuletzt aktualisiert: 31. August 2012, 15:17 Uhr

7. Heinz Faßbender:
Es ist so witzig: könnte man auch ohne Hinweisschild das Hochwasser erkennen? Da bin ich vollkommen verunsichert.
31.08.2012
11:46 Uhr
6. I.Reinsch:
Meine Mutter wohnt an einem kleinen Seitenarm der Spree, konnte die ganze Nacht nicht schlafen,wegen der Warnung, aber immer noch besser wie ne Überraschung ind der Nacht.
31.08.2012
08:35 Uhr
5. Noli87:
Die LHWZ wird einiges an Vorbereitung für das Land, Landkreis, Kommune und Bevölkerung tun, um sich ordentlich vorbereiten können. Übermut, Panikmache und Gesunder Menschenverstand liegen da oft sher dicht aneinander. Besser vorbeugen, als nach hinten fallen :-)
30.08.2012
22:02 Uhr
4. Klaus:
2002 gab es das Landeshochwasserzentrum noch gar nicht. Erstmal informieren, dann schlaue Kommentare abgeben!
30.08.2012
21:09 Uhr
3. KSiebert:
Zum Kommentar hmüller: Etwas Ahnung muss schon da sein: Die LHWZ gab es 2002 noch gar nicht
30.08.2012
20:55 Uhr
2. Frank:
Endlich mal eine gute Meldung. Nur 60 bis 80 Liter die hatten wir ja in diesem Jahr schon und mein Bach am Haus war nach 2 Stunden schon wieder trocken?
30.08.2012
19:08 Uhr
1. hmüller:
Ja, das LHWZ hat einiges gutzumachen nach ihrer Schlafpause beim Hochwasser 2002
30.08.2012
16:04 Uhr

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