Sachsen

Katastrophenschutzübung : 500 Rettungskräfte üben bei simuliertem Airbus-Crash

Blaulicht und Sirenengeheul in Großenhain: Am dortigen Flugplatz haben am Sonnabend rund 500 Rettungskräfte ihr Zusammenspiel bei einem simulierten Flugzeugabsturz geprobt. Ein Sprecher der Landesdirektion sagte, eine detaillierte Auswertung der Katastrophenübung sei erst in den nächsten Tagen möglich. Augenscheinlich habe die Koordination zwischen Rettern, Polizei, Bundeswehr und Technischem Hilfswerk jedoch geklappt.

Flugplatz Großenhain als Ausweichpiste für Notfälle

In die Übung waren auch Krankenhäuser im nahen Riesa und Meißen einbezogen. Dorthin waren die von der Stadt Dresden gestellten Statisten als fiktive Absturzopfer transportiert worden. Es war die missglückte Landung einer Passagiermaschine mit mehr als 100 Menschen an Bord als Szenario angenommen worden, wobei der Rumpf zerbrach und sich auslaufendes Kerosin entzündete. Statt eines richtigen Flugzeugs wurden jedoch ausrangierte Container als Attrappen genutzt.

Der Flugplatz Großenhain mit seiner 2,4 Kilometer langen Betonpiste ist als Ausweichlandeplatz bei Notfällen vorgesehen. Eigentlich starten und landen dort nur Kleinflugzeuge.

Eine Benzinbombe explodiert am Samstag (22.09.12) auf dem Flugplatz in Grossenhain waehrend der Katastrophenschutzuebung "Barbara 2012".
Eine Benzinbombe simuliert brennendes Kerosin.

Zuletzt aktualisiert: 22. September 2012, 15:40 Uhr

4. Interessierter:
Zur Übung, sie war in 4 Einsatzabschnitte unterteilt und so sollte sie auch jeweils einzeln verstanden werden. Ich gebe absolut recht, denn auch die Überschneidungspunkte sollten stimmig sein. Auch glaube ich nicht, dass Feuerwehrkameraden einfach mal so schnell in den Gefahrenort stürzen, sogar mit dem Einsatzleiter und sich aber erst mal zwei Kameraden mit Schutzausrüstung versorgen und dann ... in die Unfallstelle zur Erstbesichtigung und Analyse gehen. Eigenschutz ist bei Rettungsaktionen wohl genauso wichtig, ehe man Verletzte bergen kann.
23.09.2012
19:05 Uhr
3. Interessierter:
Flugmüller hat absolut recht, Danke. Wie sieht es hier um Nachhaltigkeit aus? Lieber Vorhandenes mit sehr viel Steuergeld platt machen und auf Investoren hoffen. Die stehen ja vor dem Rathaus echt Schlange. Vorhandene Investoren (Fliegendes Luftfahrtmuseum) verprellen. Denn die dortigen Maschinen sollen ja auch fliegen und nach der Gewerbeerlaubnis wird das ja wohl so genehmigt worden sein. Manch ein Investor könnte ja gerade deshalb Großenhain als Gewerbestandort vorziehen, weil hier eine sichere Fluganbindung vorhanden ist, der u.a. nicht bei Hochwasser absäuft.
23.09.2012
19:03 Uhr
2. whynot:
Wieso nur ein Notarzt die Triage-Sichtung bei um die 85 Verletzten durchführt und das auch noch im Zelt, während auf dem Verbandsplatz beim Flugzeug Schwerverletzte nur in eine Rettungsplane gewickelt und auf einer Trage irgendwohin gestellt werden, das fragt sich einer der dabei war. Die Antwort kann nur sein, dass es nur um die Organisation ging von dem Zelt und so...
22.09.2012
22:24 Uhr
1. Flugmueller:
"Der Flugplatz Großenhain mit seiner 2,4 Kilometer langen Betonpiste ist als Ausweichlandeplatz bei Notfällen vorgesehen." ... genau deshalb steht der Verkehrslandeplatz wieder einmal als Gewerbegebiet für die Stadt Großenhain zur Disposition! Auch über den persönlichen Einsatz für ein "Fliegendes Luftfahrtmuseum" der Firma Koch setzen wir uns einfach mal hinweg. Im Kreis Meißen gibt es nur noch einen Verkehrslandeplatz in Riesa, der aber immer wieder durch normales Elbehochwasser schließen muss. Wie viel Inkompetenz hat bei uns das Sagen?!
22.09.2012
18:12 Uhr

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