Katastrophenschutzübung : 500 Rettungskräfte üben bei simuliertem Airbus-Crash
Blaulicht und Sirenengeheul in Großenhain: Am dortigen Flugplatz haben am Sonnabend rund 500 Rettungskräfte ihr Zusammenspiel bei einem simulierten Flugzeugabsturz geprobt. Ein Sprecher der Landesdirektion sagte, eine detaillierte Auswertung der Katastrophenübung sei erst in den nächsten Tagen möglich. Augenscheinlich habe die Koordination zwischen Rettern, Polizei, Bundeswehr und Technischem Hilfswerk jedoch geklappt.
Flugplatz Großenhain als Ausweichpiste für Notfälle
In die Übung waren auch Krankenhäuser im nahen Riesa und Meißen einbezogen. Dorthin waren die von der Stadt Dresden gestellten Statisten als fiktive Absturzopfer transportiert worden. Es war die missglückte Landung einer Passagiermaschine mit mehr als 100 Menschen an Bord als Szenario angenommen worden, wobei der Rumpf zerbrach und sich auslaufendes Kerosin entzündete. Statt eines richtigen Flugzeugs wurden jedoch ausrangierte Container als Attrappen genutzt.
Der Flugplatz Großenhain mit seiner 2,4 Kilometer langen Betonpiste ist als Ausweichlandeplatz bei Notfällen vorgesehen. Eigentlich starten und landen dort nur Kleinflugzeuge.
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