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Fußball | 2. Bundesliga : Dynamo punktet in Köln

9. Spieltag

Mit einer nahezu optimalen Ausbeute kehrt Dynamo Dresden vom Duell bei Tabellennachbar 1. FC Köln zurück. Die Zweitligapartie endete am Montagabend mit 1:1, was insbesondere für Dynamo schmeichelhaft ist. Der Grund: Köln war drückend überlegen, ließ kaum Chancen zu, sündigte jedoch mit den eigenen.

Erstligaabsteiger 1. FC Köln und Dynamo Dresden haben sich am Montag unentschieden getrennt. Nach dem 1:1 (0:1) verharren beide Teams mit jeweils neun Punkten in der unteren Tabellenhälfte der 2. Fußball-Bundesliga. Vor 41.800 Zuschauern, unter ihnen auch FC-Idol Lukas Podolski, brachte Mickael Poté die Gäste in der 31. Minute in Führung. Anthony Ujah gelang 13 Minuten vor dem Ende per Kopf der verdiente Ausgleich.

Pote versetzte Köln in Schockstarre

Dresdens Mickael Poté trifft gegen Kölns Torwart Timo Horn zum 1:0.
Poté sorgte für die völlig überraschende Dynamo-Führung.

Gegen die auf Konter lauernde Dynamo-Elf präsentierte sich der FC zwar hochüberlegen, aber im Abschluss plan- und ideenlos. Trotz 73 Prozent Ballbesitz und vielen Torchancen gelang es den Kölnern nicht, in Führung zu gehen. Von den tief stehenden Dresdnern war in der gesamten ersten halben Stunde nichts zu sehen, bis plötzlich Poté völlig überraschend für die Führung sorgte. Das 0:1 hatten sich die Kölner jedoch selbst zuzuschreiben. Christian Eichner und Sascha Bigalke unterlief ein krasses Missverständnis, Koch ging blitzschnell dazwischen und bediente mustergültig Poté, der gnadenlos verwandelte (31.). Idir Ouali (33./38.) hätte Dynamo danach auf 2:0 erhöhen können oder gar müssen, doch er vergab beide hochkarätigen Chancen gegen die in Schockstarre verfallenen Kölner.

Verdienter Ausgleich per Standard

1:1 Ausgleichstreffer, der Kölner Anthony Ujah köpft das Tor, SGD Keeper Benjamin Kirsten ist chancenlos.
Ujah köpfte nach einer Ecke zum verdienten Kölner Ausgleich ein.

Den zweiten Abschnitt eröffnete der frühere Dresdner Thomas Bröker mit zwei energischen Aktionen, scheiterte aber in der 47. Minute erst an Dynamo-Keeper Benjamin Kirsten und dann am Pfosten. Ujah (54.) und Chihi (59./72) versuchten sich gleichfalls vergeblich. Nun stand Dresden fast nur noch in der Defensive, während bei Köln 15:0 Torschüsse in der Statistik auftauchten. Das permanente Anrennen auf das Dynamo-Tor wurde schließlich durch Ujah belohnt. Der Nigerianer traf in der 77. Minute nach einer kurz ausgeführten Ecke per Kopf zum Ausgleich. Allerdings halfen dabei Kitambala und Gueye mit einer Schlafeinlage kräftig mit. Für Dresden war es bereits das sechste Gegentor nach einem Standard.

Trainerstimmen zum Spiel

Ralf Loose (Dynamo Dresden): "Ein packendes Zweitliga-Spiel. Unser Konzept, kämpferisch dagegen zu halten, ging lange Zeit auf. Insgesamt sind wir natürlich hochzufrieden. So wie es in der ersten Halbzeit mit dem 1:0 und den Chancen zum 2:0 gelaufen ist, hofft man dann natürlich auf mehr. Aber das wäre vielleicht des Guten zu viel gewesen."

Holger Stanislawski (1. FC Köln): "Riesenlob an mein Team. Wie es gespielt und Chancen herausgearbeitet hat, das macht Spaß. Einziges Manko: Wir machen zu wenig Tore daraus. Dresden war sehr diszipliniert im Abwehrverbund und kreuzgefährlich bei Kontern."

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Zuletzt aktualisiert: 08. Oktober 2012, 23:07 Uhr

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