Prozess zu Millionenskandal bei Kommunalen Wasserwerken Leipzig : Revisionsprozess beginnt im Oktober von vorn
Der Revisionsprozess um den Millionenskandal bei den Kommunalen Wasserwerken Leipzig (KWL) ist verschoben worden. Das Dresdner Landgericht setzte den Neustart auf Ende Oktober fest. Der Grund dafür ist ein neuer Verteidiger für einen der Angeklagten. Dieser hat das Mandat erst vor wenigen Wochen übernommen und stellte den Antrag auf Verschiebung, um sich einarbeiten zu können.
Ex-KWL-Chef bleibt in Haft
Das Gericht entschied auch, dass Klaus Heininger weiter in Haft bleiben muss. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem Untreue und Bestechlichkeit vor. Wegen riskanter Geschäfte aus den Jahren 2005 bis 2007 droht den Kommunalen Wasserwerken Leipzig ein Schaden von bis zu 300 Millionen Euro. Der Bundesgerichtshof hatte ein erstes Urteil gegen den 52-jährigen Heiniger vom Leipziger Landgerichts aufgehoben.

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