Festival | Bis 21.10.2012 : Lachmesse in Leipzig
Mit der Verleihung des Lachmesse-Preises, des Leipziger Löwenzahn, an das Duo Pigor & Eichhorn startete das Festival am 11. Oktober. In den folgenden Tagen gastieren mehr als 162 Künstler aus acht Ländern in 98 Veranstaltungen. Auf dem Programm stehen Kabarett, Comedy, Clownerie, Musik und "einfach Spaß".
Humor aus Ost und West
Laut Veranstalter bleibt es ein Prinzip der Lachmesse, paritätisch Künstler aus Ost und West zusammenzuführen. Darüber hinaus sehen sie die Lachmesse als eine Leistungsschau. Eingeladen wurden demnach die aktuellen Kabarett-Preisträger, die Stars der Szene mit neuen Programmen und Neuentdeckungen.
Zur Top-Riege des Festivals gehören mit durchweg neuen Programmen unter anderem Gerhard Polt, Thomas Freitag, Horst Schroth sowie die Ensembles der Dresdner Herkuleskeule, der Magdeburger Zwickmühle und der Berliner Distel. Als sächsische Solokünstler stehen unter anderen Katrin Weber, Bernd-Lutz Lange, Gunter Böhnke und Tom Pauls auf der Bühne. Ein weiterer Programmhöhepunkt sei das Gastspiel des weltbekannten Clows Jango Edwards, hieß es von den Veranstaltern.
Matinee zu Ehren Jürgen Harts
Schon traditionell findet die "Jürgen-Hart-Satire-Matinee" am 21. Oktober in der Oper statt. Sie ist dieses Mal besonders ihrem Namenspatron gewidmet, der in diesem Jahre 70 geworden wäre und vor zehn Jahren gestorben war. Ganz in seinem Geiste sollen die Leipziger Academixer und die Lose Skiffle Gemeinschaft Leipzig-Mitte als satirische Gastgeber brillieren, Star-Gästen sind Gerhard Polt, Frank Lüdecke, Luise Kinseher und Wilfried Schmickler.
MDR FIGARO zur Lachmesse: Gäste im Porträt
Journal am Nachmittag | 16.10.2012: Hannes Bender
Jahrgang 1968. Der Comedian aus dem Ruhrpott moderierte ab 1998 beim Jugendsender des Hessischen Rundfunks eine sonntägliche Radio-Comedysendung. 2004 Deutscher Comedypreis als "Bester Newcomer".
Journal am Nachmittag | 17.10.2012: Rolf Miller
Jahrgang 1967. Seine Kunstfigur grummelt in Odenwälder Mundart aus der Stammtischperspektive über die Welt. Unvollständige, abrupt endende Sätze offenbaren gedankliche Brüche und sorgen für Komik. Deutscher Kleinkunstpreis 2012.
Journal am Nachmittag | 18.10.2012: Philip Simon
Jahrgang 1976. Der gebürtige Holländer stand ab 1997 als Conférencier auf namhaften deutschen Varieté-Bühnen. Erste Solo-Show 2009. Simon verbindet Stand-up-Comedy mit politischem Kabarett. 2011 in Bonn Jurypreis des Prix Pantheon.
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