Fußball | Landespokal : Bremst Lok den CFC aus?
An diesem Wochenende werden im sächsischen Landespokal die Viertelfinalisten gesucht. Dabei verspricht das Duell zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und Titelverteidiger Chemnitzer FC besondere Spannung.
Lok hofft auf Sensation
"Chemnitz spielt mit einer sehr guten Grundordnung und sehr körperbetont, das wird ein ganz harter Brocken. Trotzdem wollen wir natürlich versuchen, unsere Außenseiterchance zu nutzen", sagte Lok-Trainer Marco Rose. Bisher wurden für die Partie bereits 1.200 Tickets abgesetzt. Nur 500 Karten gingen an die Gäste aus Chemnitz. Grund hierfür ist, dass im Plache-Stadion gespielt wird und maximal 4.999 Zuschauer Einlass finden werden. "Das Spiel wird keine leichte Aufgabe! Wir müssen konzentriert und engagiert auftreten - wir haben zwar letztes Jahr den Sachsenpokal gewonnen, uns aber gegen unterklassige Gegner immer schwer getan!", blickt Gerd Schädlich voraus. Abwehrspieler Silvio Bankert, der die Mannschaft als Kapitän auf das Feld führen wird, erinnert sich gern an das letzte Pokalspiel des CFC gegen Lok: "Die erste Halbzeit war damals nicht überragend, aber in der zweiten Halbzeit konnten wir unsere Überlegenheit umsetzten und Lok Leipzig 5:0 schlagen." Personell sieht es beim Drittligisten nicht rosig aus. Carsten Sträßer (muskuläre Probleme), Fabian Stenzel (Fußgelenksprellung), Toni Wachsmuth (Innenbandanriss), Marcel Baude (Leisten-OP), Marcel Wilke (Grippe) und Christoph Buchner (Rückenprellung) fallen aus. Bei MDR.DE können Sie die Partie im Live-Ticker verfolgen.
Vier Regionalligisten im Einsatz
Ebenfalls am Sonntag gastiert Regionalligist FSV Zwickau beim ambitionierten Oberligist Budissa Bautzen. Schaffen die Bautzener eine Überraschung? Am Sonnabend waren schon der VfB Auerbach und der VFC Plauen überraschend ausgeschieden.
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