Verbraucherschutz Sachsen : Kontrolleure bemängeln Kennzeichnung von Lebensmitteln
Bei Lebensmittelkontrollen sind 2011 in Sachsen etwa 12 Prozent aller Proben beanstandet worden - das war ein Prozentpunkt mehr als im Jahr zuvor. Wie das sächsische Gesundheitsministerium miteilte, seien in mehr als zwei Drittel der Fälle Produkte falsch oder nicht ausreichend gekennzeichnet worden.
Bei Hygienekontrollen in der Nahrungsmittelbranche wurden in 6,1 Prozent der Unternehmen erhebliche Mängel festgestellt (2010: 5 Prozent). Meistens waren das Defizite bei der Hygieneschulung des Personals, fehlende Dokumentationen oder auch die Qualität der eingesetzten Rohstoffe. Die zuständige Ministerin, Christine Clauß, erklärte, die Lebensmittel in Sachsen seien dennoch sicher. Mit einer Anzahl von nahezu 25.000 amtlich entnommenen und untersuchten Proben erfülle Sachsen die hohen quantitativen Anforderungen des Lebensmittelrechts, betonte Clauß.
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