Nadelöhr beseitigt : A14 im Leipziger Norden jetzt sechsspurig
In Leipzig ist am Freitag ein sechsspurig ausgebauter Abschnitt der Autobahn 14 für den Verkehr freigegeben worden. In den Ausbau der 7,4 Kilometer langen Trasse flossen rund 90 Millionen Euro. Seit 2009 wurde zwischen Leipzig-Messegelände und Leipzig-Ost gebaut.
Wichtige Verkehrsader für Güterverkehr
Die A14 ist eine der wichtigsten Verbindungen zwischen den Städten Halle, Leipzig und Dresden. Sachsens Wirtschaftsminister Morlok bezeichnete die Trasse daher als eine der Hauptschlagadern der Region. "Sie verknüpft nicht nur die A2 mit der A4, sondern gewinnt auch für den überregionalen Güterverkehr immer mehr an Bedeutung. Die A14 erschließt am Logistik-Standort Leipzig den Flughafen Leipzig/Halle, die Messe Leipzig und die großen Industrieansiedlungen im Leipziger Norden."
Auch Messechef Martin Buhl-Wagner freute sich über die Freigabe. "Für unsere Besucher und Aussteller ist die Freigabe eine gute Nachricht. Mit der sechsspurig ausgebauten Autobahn haben wir eine leistungsfähige Fernstraßenverbindung vor der Haustür, die die An- und Abreise zum Messegelände erleichtert."
Natur- und Lärmschutzmaßnahmen
Verkehrsprognosen zufolge werden bis zu 61.500 Fahrzeuge pro Tag über die A14 fahren. Die bisherige Fahrbahn stammte aus den 1930er-Jahren. Die neue Achse der Trasse ist gegenüber der alten um 12,25 Meter in Richtung Norden verschoben. So konnte zuerst die neue Richtungsfahrbahn Magdeburg neben der bestehenden Autobahn errichtet werden. Parallel wurde auch der vierspurige Ausbau der B87 Leipzig-Taucha auf einer Länge von einem Kilometer und der Anschluss an die A14 erneuert. Weil der neue Autobahnabschnitt durch die Stadtgebiete von Leipzig und Taucha sowie durch das Landschaftsschutzgebiet "Parthenaue" verläuft, mussten hohe Natur- und Lärmschutzmaßnahmen getroffen werden.
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