Menschen im Steinbruch Gaudlitzberg bei Wurzen
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK / Lars Tuncay

Bergfilm-Festival Für Kino-Eulen und Outdoor-Freunde

Boulder-Cup, Sport-Wettkämpfe, Musik am Lagerfeuer und vor allem Bergfilme. Das Bergfilm-Festival im Steinbruch Gaudlitzberg ist das älteste seiner Art. An diesem Wochenende lädt es in die malerische Kulisse der Hohburger Berge ein.

Menschen im Steinbruch Gaudlitzberg bei Wurzen
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK / Lars Tuncay

Man muss kein professioneller Bergsteiger sein, um dem Bergfilm-Festival etwas abgewinnen zu können. Allein die Naturkulisse in den Hohburger Bergen ist eine Reise wert. Das volle Programm, das vom Bogenschießen bis zur Buchlesung reicht, soll Jung und Alt ansprechen.

Das Programm

Um 12 Uhr startete die Veranstaltung am Sonnabend mit dem Gaudlitzer Boulder-Cup. Zwei Stunden später darf die XXL-Alpin-Seilbahn getestet werden. Bogenschießen, Slacken mit professioneller Unterstützung, Eisklettern ohne Eis oder eine Berg-Märchenstunde - den ganzen Nachmittag gibt es im Steinbruch Gaudlitzberg etwas zu erleben.

Menschen sitzen am oberen Rand des Steinbruchs Gaudlitzberg bei Wurzen
Die malerische Kulisse lockt am Wochenende Film- und Outdoor-Freunde in den Steinbruch Gaudlitzberg. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK / Lars Tuncay

Natürlich sind auch professionelle Bergsteiger vor Ort. Sogar zwei Ehrengäste aus Albanien - die Mount Everest-Besteiger Matheo und Xhimi Begeja (Sohn und Vater) - sowie der Filmemacher Defrim Methasani. Die drei bringen ihre Doku von der ersten und erfolgreichen albanischen Himalaya-Expedition mit. Am Lagerfeuer können sich die Besucher des Festivals mit den Ehrengästen unterhalten.

Am Sonntag werden Wanderungen durchs Porphyrland und Packraften auf dem Steinberg-See angeboten.

Die Filme

Blick über das Publikum auf die Leinwand.
Das Highlight der Veranstaltung: Die Bergfilme, die am Abend gezeigt werden. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK / Lars Tuncay

Der Eröffnungsfilm "Hotel Relaks – eine Robinsonade aus den Rugova-Bergen" von Olaf Kreiß und Peter-Hugo Scholz, der um 20 Uhr begann, zeigte die spontane Begegnung mit einem Zahntechniker aus der Bergstadt Peja im Kosovo, der wochenends als "Robinson Crusoe" an einem Flussknie in der spektakulären Rugova-Schlucht lebt.

Dem folgten fünf Wettbewerbsfilme, die alle in den Bergen spielten - passend zur Kulisse, in der sich die Zuschauer befanden. Nach den kurzen Filmen, die neun bis 31 Minuten lang waren, konnten die Besucher ihren Gewinner-Film wählen.

Zuletzt aktualisiert: 05. September 2016, 10:03 Uhr