Stundenlange Sperrungen Unfälle bei Leipzig legen Autobahnen lahm

Rund um Leipzig mussten die Autofahrer am Dienstag viel Geduld mitbringen. Gleich drei Unfälle sorgten für Staus und längere Sperrungen.

Den Auftakt bildete ein schwerer Lkw-Unfall am Dienstagvormittag auf der A14 Richtung Magdeburg bei Gröbers. Wie die Polizei mitteilte, war ein Lastwagen auf einen Schilderwagen der Autobahnmeisterei aufgefahren und anschließend in die Mittelleitplanke geprallt. Beim Versuch dem Lkw auszuweichen, kam ein Autofahrer von der Fahrbahn ab und blieb im Straßengraben stehen. Drei Menschen wurden verletzt.

Ein zerstörter Schilderwagen auf der Autobahn nach einem Unfall.
Der Schilderwagen der Autobahnmeisterei ist völlig zerstört. Bei dem Unfall wurden drei Menschen verletzt. Bildrechte: Autobahnpolizei Weißenfels

Auf der A14 Richtung Dresden krachte es ebenfalls: Am Schkeuditzer Kreuz war die Überfahrt zur A9 Richtung München längere Zeit gesperrt. Laut Polizei hatte sich ein Lkw an der Leitplanke der Überfahrt den Tank aufgerissen.

Am frühen Nachmittag war dann auch noch Warten auf der A9 Richtung München angesagt: Zwischen Großkugel und Leipzig-West hatte es ebenfalls einen Unfall gegeben. Zwischenzeitlich standen die Lkw- und Autofahrer hier bis zur knapp 17 Kilometer entfernten Autobahnabfahrt Wiedemar.

Alle Sperrungen konnte die Polizei bis zum Abend aufheben.

Quelle: MDR, Polizei/kp

Über dieses Thema berichtet MDR SACHSEN auch im Radio: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 14.11.2017 | ab 11:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

Zuletzt aktualisiert: 14. November 2017, 19:02 Uhr