Streit beim Kartenspiel : 42-jähriger Mann in Leipzig erstochen
Im Leipziger Stadtteil Volkmarsdorf ist offenbar ein Mann erstochen worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten, stellte sich in den frühen Morgenstunden eine 51 Jahre alte Frau der Polizei. Sie sei in Begleitung eines Anwalts erschienen und hätte ein Geständnis abgelegt. Demnach wurde am 31. Januar in einer Wohnung ein 42-Jähriger nach einem Streit erstochen. Die Frau sowie zwei Männer im Alter von 18 und 31 Jahren wurden festgenommen.
Polizei: Opfer war schlimm zugerichtet
Nach Darstellung der Frau hatten sich alle Beteiligten an diesem Tag zum Kartenspielen getroffen. Dabei sei es zum Streit gekommen, der schließlich eskalierte. Zu dritt hätten sie anschließend den toten 42-Jährigen aus der Wohnung geschleppt und in einen Papiercontainer vor dem Haus gelegt. Das Opfer wurde am Mittwoch in dem Container gefunden. Die Kriminalpolizei sicherte zahlreiche Spuren.
Wer den Mann erstochen hat und worüber der Streit entflammt war, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht sagen. Vieles sei noch unklar. Das Opfer und die mutmaßlichen Täter seien Bekannte gewesen. An dem Abend soll reichlich Alkohol geflossen sein. Warum sich die Frau eine Woche nach dem bislang unentdeckten Verbrechen stellte, wollte die Polizei nicht sagen. Das Opfer sei schlimm zugerichtet gewesen. "Es hat massive Gewaltanwendungen gegeben", sagte der Polizeisprecher. Der Tote sei in die Rechtsmedizin gebracht worden. Genauere Untersuchungen seien zunächst nicht möglich gewesen. Wegen des strengen Frostes der vergangenen Tage war der Tote steifgefroren.

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