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Nach Schießerei in Eisenbahnstraße Leipziger Polizei tappt im Dunkeln

Nach der Schießerei in der Leipziger Eisenbahnstraße sind die Hintergründe der Tat weiter unklar. Freitagnacht war ein 32-jähriger Albaner schwer verletzt worden.

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Nach einer Schießerei auf der Leipziger Eisenbahnstraße in der Nacht zu Sonnabend sind die Hintergründe der Tat weiter unklar. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft MDR SACHSEN sagte, gibt es im Moment keinen dringenden Tatverdacht gegen eine oder mehrere Personen und somit auch keine Festnahmen. Weitere Details wollte die Behörde aus ermittlungstaktischen Gründen nicht verraten.

Neue Erkenntnisse erhoffen sich die Ermittler von der Befragung des Opfers. Der 32-jährige Albaner liegt derzeit mit einem Bauchschuss im Krankenhaus und konnte bisher noch nicht vernommen werden. Er war Freitagnacht bei einer Auseinandersetzung auf der Eisenbahnstraße niedergeschossen worden.

Die Leipziger Eisenbahnstraße ist immer wieder Schauplatz schwerer Auseinandersetzungen. Im Juni etwa wurde nach einem Messerangriff ein 26-Jähriger wegen des Verdachts des versuchten Mordes festgenommen. Es soll um einen Streit in einem Drogenmilieu gegangen sein. Ein Jahr zuvor wurde ein Mitglied der United Tribuns auf offener Straße erschossen. Das Verfahren gegen die vier mutmaßlichen Täter hatte erst unlängst in Leipzig begonnen, musste aber wegen der Erkrankung eines Richters mittlerweile ausgesetzt werden. Wann genau am Landgericht Leipzig neu verhandelt werden kann, ist offen. Angeklagt sind vier ehemalige Mitglieder der Leipziger Hells Angels. Einer von ihnen soll das Mitglied der verfeindeten Rockergang erschossen haben.

Quelle: Polizei/bb/gg

Über dieses Thema berichtet MDR SACHSEN auch im Radio: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.08.2017 | 11:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. August 2017, 13:51 Uhr