Staatsanwaltschaft : Anklage wegen Mord an Leipziger Studentin erhoben
Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat Mordanklage gegen einen 27-jährigen Berliner erhoben. Er soll Anfang November 2011 in einem Leipziger Studentenwohnheim eine junge Frau brutal erschlagen haben. Die 25-Jährige war blutüberströmt gefunden worden und einige Wochen später an den schweren Verletzungen gestorben. Der mutmaßliche Mörder war schon einen Tag nach der Tat festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.
Motiv vermutlich verschmähte Liebe
Er soll die Frau in der Vergangenheit mehrfach bedrängt und als Stalker verfolgt haben. Motiv des Mannes könnte nach Angaben der Staatsanwaltschaft verschmähte Liebe gewesen sein. Die Anklage geht davon aus, dass der bis Herbst 2010 ebenfalls als Student im Wohnheim lebende Beschuldigte aus Verärgerung und Rache darüber gehandelt hat, weil die junge Frau seine Zuneigung nicht erwiderte.
Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch weiter mitteilte, hat sich der Mann bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Auswertung der Spuren weise aber auf ihn als Täter hin. Die Anklagebehörde hat ein psychiatrisches Gutachten angefordert. Im Fall einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Haft.

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