Karte Luther in Sachsen
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

500 Jahre Reformation in Sachsen Brustbrecher, eine Kirchen-WG und eine echte Luther-Nachfahrin

Mit dem Anschlag der 95 Thesen Martin Luthers an die Schlosskirche zu Wittenberg im Jahr 1517 begann in Mitteldeutschland die Reformation, eine Zeit des gewaltigen Umbruchs. Reporter von MDR SACHSEN haben sich ein Jahr vor dem Jubiläum auf Spurensuche begeben. Ergebnis ist eine trimediale Reportage, bei der der MDR SACHSENSPIEGEL, MDR 1 RADIO SACHSEN und MDR SACHSEN ONLINE gemeinsam Faszinierendes entdeckt haben.

Karte Luther in Sachsen
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Ein Jahr lang haben die MDR-Reporter Alexander Schubert, Uli Liebeskind und Roland Kühnke recherchiert, bevor sie mit Mikrofon und Kamera losgezogen sind. Einen Monat lang waren sie in ganz Sachsen unterwegs. In zwölf sächsischen Orten entdecken sie spannende und amüsante Geschichten über Luther und die Reformation. Sie haben mehr als 30 Personen getroffen, denen sie spannende Geschichten entlockt haben. Entstanden ist eine Reise durch Sachsen, mit Schauspiel und Musik, Provokation und Repression, Flucht und Hilfe.

Besuche in Torgau, Zwickau und Grimma

Reisegruppe Amerikaner und Lisa Riemer
Luther-Nachfahrin Lisa Riemer trifft in Torgau auf eine amerikanische Reisegruppe. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Unter dem Motto "500 Jahre Reformation - 12 sächsische Orte" werden ab Donnerstag unter anderem die Schlosskirche Torgau, die Ratsschulbibliothek in Zwickau und Grimma als der "häufigste Rastplatz Martin Luthers" vorgestellt.

Sachsens evangelischer Landesbischof Carsten Rentzing begrüßte das trimediale Projekt. Es freue ihn, dass die Reformation als Ereignis Platz beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk findet und das große Thema auch regional heruntergebrochen werde, sagte er bei der Präsentation.

Das trimediale Projekt im MDR-Programm

In einer Online-Reportage können Sie die komplette Reise multimedial erleben. Gehen Sie mit auf Spurensuche und erfahren Sie, welche Auswirkungen die Reformation zwischen Zwickau und Herrnhut, Torgau und Freiberg bis heute hat.

Erleben Sie, warum sich Martin Luther vor einem "Brustbrecher" fürchtete, wie eine außergewöhnliche kirchliche Wohngemeinschaft funktioniert und warum Katharina von Bora auch heute noch eine bewunderte Vorbildfigur ist. Begleiten Sie unsere Spurensucher durch ein einst tief gespaltenes Land, durch geteilte Städte und treffen Sie eine echte Nachfahrin Martin Luthers.

Bilder von den Dreharbeiten der Reportage Luther in Sachsen

Alexander Schubert und Kathrin Hutschenreuther
Hörfunkreporter Alexander Schubert interviewt die Laienpredigerin Kathrin Hutschenreuther in Freiberg. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Alexander Schubert und Kathrin Hutschenreuther
Hörfunkreporter Alexander Schubert interviewt die Laienpredigerin Kathrin Hutschenreuther in Freiberg. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Roland Kuehnke und Lutz Mahnke
Roland Kühnke besucht in der Zwickauer Ratsschulbibliothek Leiter Lutz Mahnke. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Dreharbeiten auf einer Fähre
Das Fernsehteam kann auf der Mulde bei Grimma die Dreharbeiten mit dem Angenehmen verbinden. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Alle (3) Bilder anzeigen

Zuletzt aktualisiert: 17. August 2017, 10:51 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

Web-Reportage

Links in MDR.DE