Sachsen

Sachsen nimmt weitere Flüchtlingskinder auf

Das Land Sachsen bereitet sich auf die Aufnahme von mehr als 1.000 Flüchtlingskindern vor. Diese seien ohne Familie nach Deutschland gekommen und würden derzeit unter anderem in Bayern und Hessen leben, sagte Sozialministerin Klepsch MDR 1 RADIO SACHSEN. Diese Länder müssten entlastet werden. Allein in Bayern leben derzeit 5.000 Flüchtlingskinder. Bundesweit werden in diesem Jahr rund 20.000 erwartet. Die Bundesregierung muss noch die Einzelheiten zur Unterbringung und Betreuung durch die Jugendämter beschließen.

Polizeikontrollen in Plauener Innenstadt

In Plauen sind in dieser Woche umfangreiche Personenkontrollen durchgeführt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden 15 Anzeigen wegen des Handels mit Betäubungsmitteln sowie wegen Diebstahls erstattet. So wurde bei einem 43-jährigen Georgier verschiedene Gegenstände aus einem Ladendiebstahl sichergestellt. Außerdem meldete die Polizei sechs Fahndungserfolge im Rahmen der Aufenthaltsermittlung von Asylbewerbern. Den Kontrollen an insgesamt drei Tagen in der Plauener Innenstadt waren Beschwerden von Bürgern über mutmaßliche Drogenhändler vorausgegangen.

Grundstein für neue Eisenbahnbrücke

Der Ausbau der deutsch-polnischen Eisenbahnverbindung kommt voran. Bei Zentendorf wurde der Grundstein für eine neue Brücke über die Neiße gelegt, wie der polnische Bahnnetzbetreiber mitteilte. Der Neubau über den Grenzfluss soll eine über 100 Jahre alte Brücke ersetzen. Gleichzeitig wird der deutsche Streckenabschnitt von Knappenrode über Horka zur Grenze elektrifiziert. Für die 55 Kilometer lange Strecke rechnet die Bahn mit Baukosten von 420 Millionen Euro.

Neuer Abenteuerspielplatz im Leipziger Zoo

Die einstige Bärenburg im Leipziger Zoo ist als Abenteuer-Spielplatz wiedereröffnet worden. Für den neuen Zweck wurde die denkmalgeschützte Anlage umgebaut. Zoodirektor Junhold bezifferte die Kosten auf vier-einhalb Millionen Euro. - Die Bärenburg, ein Klinker-Bau, war jahrzehntelang ein Wahrzeichen des Leipziger Zoos. Da die Anlage aber nicht mehr den modernen Ansprüchen an eine artgerechte Haltung der Tiere genügte, mussten die Bären ausziehen.

Waldbrandgefahr in Sachsen gestiegen

Die Waldbrandgefahr in Sachsen ist weiter gestiegen. Wie der Staatsbetrieb Sachsenforst mitteilte, wurde für den Norden der Landkreise Bautzen und Görlitz die höchste Waldbrandwarnstufe ausgerufen. Das heißt, Wälder der Region dürfen nicht mehr betreten werden. Außerdem dürfen keine Fahrzeuge mehr auf Waldparkplätzen abgestellt werden. Die zweithöchste Warnstufe 4 gilt für die Landkreise Nordsachsen und Meißen sowie für den größten Teil des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Damit dürfen die Hauptwege in den Wäldern nicht verlassen werden.

Zuletzt aktualisiert: 03. Juli 2015, 22:16 Uhr

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