Neujahrsansprache von Ministerpräsident Tillich : "Sachsen ist das Land der Möglichkeiten"
In seiner Neujahrsansprache zieht Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich eine positive Bilanz von 2012: "Für Sachsen ist ein gutes Jahr zu Ende gegangen." Als Herausforderung sieht er den Kampf gegen Rechts. In der vorab verbreiteten Rede heißt es: "In den Köpfen und Herzen muss klar sein: Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit haben in Sachsen keinen Platz!" Dabei sei auch das vom Bundesrat auf den Weg gebrachte NPD-Verbotsverfahren ein wichtiger Schritt, "damit die NPD nicht länger aus Steuergeldern mitfinanziert werden muss".
Keine Neuverschuldung
An den Anfang seiner Ansprache stellte Tillich aber das Ziel, gemeinsam mit den Kommunen für ausreichend Kinderbetreuungsplätze zu sorgen. Auch müsse der Generationswechsel bei den Lehrern vorangetrieben werden. In Sachen Energiewende will Tillich auf heimische Braunkohle setzen. Damit sichere man auch Arbeitsplätze. Diese und weitere Vorhaben wie eine bessere ärztliche Versorgung will der Ministerpräsident ohne Schuldenaufnahme verwirklichen.
Die Neujahrsansprache wird am 1. Januar um 19.25 Uhr im MDR FERNSEHEN ausgestrahlt.
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