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Dresden

Vorbereitungen für Obama-Besuch laufen an

Der für Anfang Juni geplante Besuch von US-Präsident Barack Obama in Dresden wird durch ein Großaufgebot der Polizei abgesichert werden. Wie die "Sächsische Zeitung" (SZ) berichtet, sollen mehr als 4.000 Beamte aus Sachsen und anderen Bundesländern zum Einsatz kommen. Die Polizeidirektion Dresden bilde derzeit einen Vorbereitungsstab, dieser werde sich auf mehrere Einsatzvarianten vorbereiten, sagte deren Sprecher Thomas Geithner der SZ.

"Der Einsatz wird alle in Dresden bekannten Dimensionen sprengen."

Thomas Geithner, Polizei Dresden
Obama und Dresden; Rechte: Collage: DPA/DPA
Anfang Juni wird der US-Präsident nach Dresden kommen - die Vorbereitungen für den Besuch laufen

Der Polizeisprecher machte zudem klar, dass es während des Besuches des amerikanischen Präsidenten in Dresden zu "erheblichen Verkehrseinschränkungen" kommen werde. Der Einsatz sei eine große Herausforderung. Denn nötig sein ein "Balanceakt zwischen größtmöglicher Sicherheit und dem Versuch, die Einschränkungen auf ein Mindestmaß zu beschränken", erklärte Geithner.

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Dresdner freuen sich auf Obama

Es ist kein Geheimnis mehr, dass der mächtigste Mann der Welt, Barack Obama nach Dresden kommt. Ob sich die Dresdner auf den hohen Besuch freuen, weiß Beate Dietze. (13.05.2009)

Besuch soll 30 Millionen Euro kosten

Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung wird der Besuch der US-Präsidenten in Dresden rund 30 Millionen Euro kosten. Der Bund und das Land Sachsen würden sich in die Summe teilen. Laut "Bild" fertigen amerikanische Sicherheitsbehörden derzeit Aufnahmen von Straßen, Häusern und Fassaden der Dresdner Innenstadt an. Der US-Präsident und seine Frau werden wahrscheinlich bereits am Abend des 4. Juni in Dresden eintreffen und im Hotel Taschenbergpalais übernachten. Am 5. Juni wird Obama die Dresdner Innenstadt besichtigen und gegen Mittag nach Weimar und Buchenwald weiterreisen.

Stadtsprecher: Keine "potemkinschen Dörfer" für Obama

Nach Angaben von Stadtsprecher Kai Schulz weiß die Stadtverwaltung noch nicht, wo sich Präsident Obama bei seinem Besuch in Dresden aufhalten wird. Aus Gründen der Sicherheit sei es aber möglich, dass "die eine oder andere Baustelle" kurzfristig beräumt werden müsse, sagte Schulz der SZ. In anderen Städten, die der Präsident besucht habe, seien auch Gullydeckel verschlossen und Papierkörbe abmontiert worden. Dresden werde jedoch keine "potemkinschen Dörfer" errichten, wie dies zu DDR-Zeiten bei Staatsbesuchen üblich war. Auch spezielle "Aufhübschungsaktionen" sind nach Auskunft des Stadtsprechers nicht geplant.

Zuletzt aktualisiert: 12. Mai 2009, 21:41 Uhr

 

 
 
 
 
 
 

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