Sieghard Bender kam 1990 nach Chemnitz. Dort sollte er den neuen IG-Metall-Bezirk aufbauen und leiten. Doch er sah sich mit Werksschließungen und massenhaftem Personalabbau konfrontiert.
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Kurt Biedenkopf hat als Ministerpräsident zwölf Jahre den Freistaat Sachsen maßgeblich geprägt. Dabei war "König Kurt" keineswegs die erste Wahl, als die Union 1990 einen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl suchte.
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Die Wende brachte für die Ostdeutschen die Freiheit, gleichzeitig stürzte fast die gesamte Industrie des Ostens in eine Krise. VW-Chef Carl Hahn entschied sich in dieser Situation, für den Bau einer neuen Autofabrik.
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Michael Kinze kam durch Zufall in die neu entstehende sächsische Landesverwaltung. Nach der Landtagswahl war er der erste Regierungssprecher des Freistaates.
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Es gehörte schon ein dickes Fell dazu, dass Landesamt für offene Vermögensfragen aufzubauen und zu leiten. Der Jurist Johannes Kimme hat sich dieser Aufgabe gestellt. Knapp 500.000 Anträge gingen nach der Wende ein.
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Den Ruhestand schon vor Augen, stürzt sich Walter Lange im Jahr 1990 ins Abenteuer. Im Alter von 66 Jahren gründet er die Uhrenmarke A. Lange & Söhne neu und lässt damit eine alte Familientradition wieder aufleben.
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Michael Lersow wurde nach der Wende zum ersten SPD-Landesvorsitzenden in Sachsen gewählt.
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Sie habe nie ein Ministeramt angestrebt, sagt Stefanie Rehm. Aber dann holt Kurt Biedenkopf sie 1990 als Kultusministerin in die Landesregierung. Ihre Aufgabe: Der völlige Umbau des Bildungswesens in Sachsen.
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Hoyerswerda hat seine Zugehörigkeit zu Sachsen einem Zufall zu verdanken. Eine Umfrage ersparte den Einwohnern die später vom Ministerium verordnete Bürgerbefragung. Landrat a.D. Wolfgang Schmitz erinnert sich.
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Dr. Jürgen Schneider bezeichnet sich selbst als ehemals "größten privaten Immobilieninvestor und größten privaten Kreditkunden der Deutschen Bank". Der Immobilien-Pleitier hinterlies gerade in Leipzig viele Spuren.
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Der heutige Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz hatte sich als einer der ersten Bürgerrechtler für die Wiederbelebung der ostdeutschen Länder eingesetzt. Vaatz gilt als einer der wichtigsten Architekten des neuen Sachsen.
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Als Strippenzieher wurde Wolfgang Zeller im November 1989 nach Sachsen entsandt. Er sollte Baden-Württemberg helfen, den Fuß in die Tür zu bekommen - mit Erfolg!
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