Sachsen

Erinnern an 1989 : Beginn für Dresdner Revolutionsweg

An der Katholischen Hofkirche ist die erste Gedenktafel zum Dresdner "Revolutionsweg" enthüllt. Die Tafeln sollen künftig Orte verbinden, die eng mit den Ereignissen der friedlichen Revolution im Herbst 1989 verbunden sind. Bis zum Herbst sollen weitere sechs Gedenktafeln aufgestellt werden. Mögliche Standorte sind die Dresdner Kreuzkirche, das Schauspielhaus sowie die Christuskirche. 

Dresden wichtiges Zentrum der Protestbewegung

Dresden war neben Leipzig und Plauen ein wichtiges Zentrum des Protestes gegen das SED-Regime in der DDR. Die Demonstrationen führten 1989 von der Kreuzkirche am Altmarkt über den Postplatz, den Theaterplatz, die Augustusbrücke, am Goldenen Reiter und dem heutigen Finanzministerium vorbei, zurück über die heutige Carolabrücke Richtung Pirnaischer Platz und die Wilsdruffer Straße.

Gedenktafel des Dresdner Revolutionsweges 1989 an der Kathedrale St. Trinitatis (ehemalige Hofkirche)

Sachsen '89: Die Gründung der Dresdner "Gruppe der 20"

Anfang Oktober 1989 war Dresden Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften der DDR. Am 8. Oktober kam es bei einer Demo unverhofft zur Gründung der "Gruppe der 20". [mehr]


Zuletzt aktualisiert: 08. August 2012, 18:49 Uhr

1. Heinz Faßbender:
Es ist so schrecklich, dass die, die heute das sagen haben, die Revolution von damals - und - würde es heute zu ähnlichen Demonstrationen kommen - etwa gegen die Zocker u. Banksterrettungen - mit allen polizeilichen und nachrichtendienstlichen Mitteln bekämpfen würden. Und die Verlogenheit findet den zynischen Ausdruck darin - dass diese Damen und Herren dann auch noch Gedenktafeln oder Revolutionswege eröffnen. Es ist nicht zum aushalten - dieser opportunistische Lug - und Betrug!
08.08.2012
16:44 Uhr

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