MotoGP wieder in Gefahr? : Streit um Beihilfe für Sachsenring-Rennstrecke
Die Rettungsaktion zum Verbleib des Motorrad-Grand-Prix von Deutschland am Sachsenring hat ein Nachspiel. Nach einem Bericht der Chemnitzer "Freien Presse" hat der Lausitzring bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen die von der sächsischen Landesregierung zugesagten Fördermittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro eingelegt. Der Konkurrent, der sich zwischenzeitlich Hoffnung auf die Verlegung des deutschen WM-Laufs nach Brandenburg gemacht hatte, sehe darin eine Wettbewerbsverzerrung, schreibt das Blatt.
Freistaat hat Geld noch nicht überwiesen
Wegen der Beschwerde habe Sachsen die Fördermittel bisher auch noch nicht überweisen können. Das Geld ist aber für bereits erfolgte Umbauten auf der Strecke eingeplant. Falls die Beihilfe für unzulässig erklärt wird, müssten die beiden Kommunen Hohenstein-Ernstthal und Oberlungwitz die Kosten tragen.
Was der Streit für Auswirkungen auf den MotoGP 2013 hat, scheint indes unklar. Der regionale Veranstalter SRM ist zuversichtlich, dass das Rennen stattfinden wird. Jan Hippold, stellvertretender Aufsichtsratschef des SRM sagte: "Die Beschwerde erfreut uns nicht, aber das müssen wir jetzt als gegeben hinnehmen. Für das nächste Jahr sehe ich keine Probleme."
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