Sachsen

Im Dienst von König Fußball : Trainerlegende Gerd Schädlich ist 60

Trainerlegende Gerd Schädlich feierte am Sonntag seinen 60. Geburtstag. Seit Tagen blickt der Cheftrainer des Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC ein bisschen bange auf dieses Datum. Denn Rummel um seine Person liegen dem gebürtigen Vogtländer nun gar nicht: "Ich würde am liebsten den 59. zweimal feiern", sagte Schädlich dem MDR. "Aber das geht nicht. Drum freue ich mich auf den 60. und werde es schon überstehen."

Knieverletzung beendet Spieler-Karriere

Gerd Schädlich begann als Achtjähriger mit dem Fußball spielen, beim TSG Rodewisch. 1968 wechselte der Mittelfeldspieler nach Karl-Marx-Stadt und spielte in der DDR-Liga. In den 1970er- Jahren gehörte er zum Oberligakader des damaligen FC Karl-Marx-Stadt. Dass er in dieser Zeit bei 25 Spielen nur ein Tor geschossen hat, gehört heute noch zu den Geschichten, die er sich mit seinen langjährigen Mitstreitern gern erzählt. Eine Knieverletzung beendete die Spielerkarriere von Gerd Schädlich früh. Dem sächsischen Fußball ist der studierte Diplomsportlehrer dennoch treu geblieben – als überaus erfolgreicher Trainer. Den ersten großen Erfolg als hauptberuflicher Fußballtrainer feierte er im erzgebirgischen Dorf Krumhermersdorf – der Aufstieg der Dorfmannschaft in die DDR-Liga war damals eine Sensation.

Schädlich ist Ballack-Fan

Nach der Wiedervereinigung führte Schädlich sowohl den FSV Zwickau als auch Erzgebirge Aue in die 2. Fußball-Bundesliga. Seit Sommer 2008 beim Chemnitzer FC unter Vertrag, schaffte er mit dem Aufstieg in die 3. Liga ebenfalls die Rückkehr in den bezahlten Fußball. "Mittelfristig ist für den CFC die Zweite Liga das Ziel", blickt Schädlich in die Zukunft. Dabei werden ihm seine von Weggefährten attestierten Eigenschaften Disziplin, Respekt und Leidenschaft hilfreich sein. Schädlich selbst vermisst manchmal Spielerfiguren wie Michael Ballack. "Die Spieler heute sind sehr empfindlich geworden. Mit persönlicher Kritik in der Gruppe haben sie ein Problem. Michael Ballack ist einer, der kann Kritik einstecken und austeilen."

Zuletzt aktualisiert: 01. Januar 2013, 10:51 Uhr

5. dasFUMM!!!:
Ach Gerd ... ginge es nach mir, hätte man dir in Aue schon längst ein Denkmal gebaut oder zumindestens das Stadion nach dir benannt!! ... Alles erdenklich Gute zu deinem Ehrentag und viel Erfolg noch mit dem CFC!
31.12.2012
00:52 Uhr
4. Steffen:
Herzlichen Glückwunsch zum Gebutrstag , viel Gesundheit und mögen all deine Träume und Wünsche in Erfüllung gehen. Für deine weitere Arbeit mit dem CFC viel Glück und Erfolg mit dem Aufstieg in Liga 2. Danke für die bisher geleistete Arbeit. MfG Steffen
30.12.2012
20:57 Uhr
3. Relius:
Gerd Schädlich- Ist das der Mann der selbst bei den Aufstiegen seiner Mannschaft die er gerade trainierte , so ein Gesicht zog als wäre sie gerade abgestiegen? Ein Könner seines Faches ist er ohne Zweifel aber an FREUNDLICHKEIT hat er selbst seiner 60 Jahre noch Nachholebedarf. Trotzdem Glückwunsch !
30.12.2012
20:31 Uhr
2. Helmchen:
Lieber Gerd! Zu Deinem Jubiläum alles erdenklich Gute. Für Deine weitere Arbeit mit Deiner Mannschaft wünsche ich Dir große sport- liche Erfolge. Und privat die Erfüllung Deiner Wünsche. MfG H.N.
30.12.2012
16:25 Uhr
1. Ronny Rotzoll:
Herzlichen Glückwunsch lieber Gerd! Neben Walter Fritsch, Helmut Schön einer der größten Trainer Sachsens. Für uns Aue-Fans der Beste. Wünsche ihm in Chemnitz und das trotz aller Rivalität mit dem FCK bzw. CFC viel Erfolg und vor allem Gesundheit. Danke für viele schöne Fußballstunden und ehrliche Arbeit. Viele Grüße aus dem Südwesten
30.12.2012
13:23 Uhr

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