Wirtschaft : Solarwatt-Gläubiger stimmen für Sanierungsplan
Der angeschlagene Modulhersteller Solarwatt in Dresden kann neu durchstarten: Die Gläubigerversammlung hat am Dienstagnachmittag dem Sanierungsplan abgesegnet. Wie Solarwatt mitteilte, soll mit 337 von ehemals 435 Mitarbeitern begonnen werden. Der Fokus werde in Zukunft auf das wachstumsstarke Systemgeschäft gelegt, hieß es.
Der Vorstandsvorsitzende, Detlef Neuhaus, sagte, noch in diesem Jahr würden Produktneuheiten im Systembereich auf den Markt gebracht. "Wir haben viel vor und sind nach der heutigen Bestätigung unseres Sanierungsplans überzeugt, weiterhin einen wertvollen Beitrag zur Energiewende und zur Behauptung des Technologiestandorts Deutschlands leisten zu können", erklärte Neuhaus.
Solarwatt mit Sitz in Dresden wurde 1993 gegründet und stellt unter anderem kristalline Solarmodule her. Das Unternehmen war wie andere deutsche Unternehmen wegen des Preisverfalls in der Solarbranche durch die asiatische Konkurrenz unter Druck geraten.

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