Sachsen

Sportlerwahl : Sachsens Sportler des Jahres stehen fest

Auf einer Galaveranstaltung in Dresden sind Sachsens Sportler des Jahres 2012 gekürt worden. Die Auszeichnung ging an Kanutin Tina Dietze aus Leipzig, Kugelstoßer David Storl aus Chemnitz und drei der Doppelvierer-Ruderer Tim Grohmann, Karl Schulze und Philipp Wende aus Dresden und Wurzen. Der vierte Ruderer Lauritz Schoof stammt nicht aus Sachsen.

Die Sportler sind bei einer Umfrage des Landessportbundes (LSB) in Zusammenarbeit mit dem Verein der Sportjournalisten gewählt worden. Die Athleten erhielten vor 1.000 Gästen im Kongresszentrum in Dresden die sogenannten Sportkronen aus Meissener Porzellan. Dietze und die Ruderer hatten bei den Olympischen Spielen jeweils eine Goldmedaille gewonnen. Storl konnte sich in London die Silbermedaille sichern.

Mehr als 12.000 Teilnehmer hatten bei der 20. Auflage der Wahl ihre Stimmen abgegeben. Erstmals gewannen in allen Kategorien auch die Sportler, die bereits nach dem Votum der Sportjournalisten in Führung gelegen hatten. Zum dritten Mal in der Geschichte der Umfrage sicherten sich ausnahmslos Sommersportler die Titel.

Zum Trainer des Jahres 2012 wurde der Markkleeberger Sven Lang gewählt. Er betreut David Storl seit dessen Jugendzeit und daneben seit einigen Jahren weitere Kaderathleten. 2012 wurde er zum Bundestrainer der Männer berufen. Er formte seinen prominentesten Athleten zum jüngsten Kugelstoß-Weltmeister aller Zeiten.

Ehrungen für Altgediente und für Nachwuchs

Für sein Lebenswerk wurde der Pirnaer Reinhard Hoffmann geehrt. Der ehemalige Verbandspräsident des Sächsischen Sportverbandes Volleyball erhielt die Sächsische Sportkrone für sein lebenslanges ehrenamtliches Engagement, insbesondere auch im Nachwuchsleistungssport. Die diesjährigen Nachwuchs-Förderpreise gingen an Turnerin Sophie Scheder (TuS 1861 Chemnitz-Altendorf) und Ruderer Kai Fuhrmann (Laubegaster Ruderverein). Als Talentstützpunkt des Jahres wurde der SV Neudorf für seine Leistungen im Nordischen Skisport ausgezeichnet.

Den Medienpreis, einen Sonderpreis des Sächsischen Sportjournalisten-Vereins, erhielt der Leipziger Horst Hoßfeld. Der 82-Jährige hat sich jahrzehntelang dafür eingesetzt, den Tischtennissport prominent ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

Zuletzt aktualisiert: 13. Januar 2013, 16:31 Uhr

1. Wisch:
Alles schön und gut, aber es gibt doch auch platzierte !? Für euch zählen wohl nur Sieger?
13.01.2013
19:50 Uhr

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