Tage des offenen Weinguts : Winzer erlaubten Blick hinter die Kulissen
Am Wochenende haben die sächsischen Winzer wieder für Wein aus der Region geworben. Zum inzwischen 13. Mal fanden die Tage des offenen Weinguts statt. Wie der Tourismusverband Sächsisches Elbland mitteilte, beteiligten sich in diesem Jahr 32 Winzer zwischen Diesbar-Seußlitz und Dresden. Zwischen 10 und 18 Uhr öffnten die Unternehmen ihre Güter und Rebflächen. Manche erlaubten sogar einen Blick in die Keller, die als Allerheiligstes der Winzer gelten.
Bei den Wanderungen durch die Steillagen standen insbesondere die aufwendigen Trockenmauern im Mittelpunkt, die seit mehr als 400 Jahren die Kulturlandschaft an der Elbe prägen und die Terrassen auf den beinahe senkrecht abfallenden Weinbergen stabilisieren. Seit mehr als 850 Jahren ist Weinbau in der Region um Meißen nachgewiesen, seit nunmehr 20 Jahren gibt es die rund 60 Kilometer lange Sächsische Weinstraße. Die entlang der Ferienstraße ansässigen Weinbauern wollen sich an den Tagen des offenen Weinguts auch als Gastgeber für den Kurzurlaub empfehlen. Acht Güter beherbergen nach Angaben des Tourismusverbands inzwischen Urlauber.
Am Wochenende wurden neben den edlen Tropfen - alle Winzer bieten eine Dreierprobe für sechs Euro an - auch der erste Federweißer aus Sachsen ausgeschenkt. Anfang der Woche waren die Trauben, überwiegend der frühen Sorte Solaris, dafür gelesen worden. Zwischen Diesbar-Seußlitz und Radebeul fuhren Sonderbusse für die Gäste der Winzer.
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