Das waren die Nachrichten vom Wahlabend

01:36 Uhr | Tickerende

Wir beenden an dieser Stelle den Ticker. Die Zusammenfassung des Tages lesen Sie hier:

01:35 Uhr | Vorläufiges Endergebnis Sachsen nach 424 von 424 ausgezählten Gemeinden*

Partei Erststimmen in Prozent Zweitstimme in Prozent
CDU 30,6 26,9
AfD 25,4 27,0
Linke 17,5 16,1
SPD 11,7 10,5
FDP 6,7 8,2
Grüne 4,5 4,6
NPD 0,2 1,1

* Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen

01:30 Uhr | Linke erringen erstmals Direktmandat in Sachsen

Mit Sören Pellmann hat in Sachsen erstmals ein Kandidat der Linken ein Direktmandat erhalten. Der 40-Jährige setzte sich knapp mit 25,3 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen den CDU-Direktkandidaten und bisherigen Direktmandatsträger Thomas Feist (24,6 Prozent) im Wahlkreis Leipzig II durch. Auch bei den Zweitstimmen konnte die Linke einen Sieg verbuchen. Mit 22,5 Prozent der Stimmen lag die Partei knapp vor der CDU (21,9 Prozent).

01:20 Uhr | De Maizière holt erneut Wahlkreis Meißen

Im Wahlkreis Meißen konnte sich Thomas de Maizière erneut ein Direktmandat für den Bundestag sichern. Der CDU-Mann und amtierende Bundesinnenminister erhielt in dem Wahlkreis 36,7 Prozent der Stimmen. Bei den Zweitstimmen musste sich die CDU der AfD geschlagen geben. Die Christdemokraten erhielten 26,1 Prozent, wohingegen die AfD 32,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Den dritten Platz erreichte die Linke mit 13,3 Prozent.

01:13 Uhr | Jens Lehmann siegt im Wahlkreis Leipzig I

Mit 27,5 Prozent der Stimmen hat Jens Lehmann von der CDU das Direktmandat im Wahlkreis Leipzig I errungen. Bei den Zweitstimmen konnte sich die CDU mit 23,5 Prozent vor der AfD mit 20,8 Prozent durchsetzen.

01:05 Uhr | Knapper Sieg für die CDU im Wahlkreis Dresden I

Der Bundestagsabgeordnete Andreas Lämmel erhält das Direktmandat im Wahlkreis Dresden I. Der CDU-Mann setzte sich mit 36,7 Prozent der Stimmen gegen den AfD-Kandidaten Jens Maier (30,7 Prozent) durch. Zwischenzeitlich hatte Maier bei der Auszählung der Stimmen vor Lämmel gelegen.

Bei den Zweitstimmen ging der Sieg im Wahlkreis Dresden I an die AfD. Die Partei hat 32,6 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten. Das Ergebnis der CDU liegt bei 26,2 Prozent, die Linke hat 13,4 Prozent der Stimmen erhalten.

00:46 Uhr Wahlkreis Dresden II - Bautzen II: Direktmandat für CDU

Der Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz konnte das Direktmandat im Wahlkreis Dresden II - Bautzen II erringen. Mit 25,6 Prozent der abgegebenen Stimmen setzte er sich gegen seine Mitbewerber durch. Zwischenzeitlich musste Vaatz um seinen Wiedereinzug in den Bundestag bangen. Mit der AfD-Kandidatin Anka Willms (22,3 Prozent) lieferte er sich bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Duell.

Bei den Zweitstimmen ging der Sieg in dem Wahlkreis knapp an die AfD. Die Partei holte mit 23,3 Prozent knapp 400 Stimmen mehr als die CDU mit 23,1 Prozent. Drittstärkste Partei wurde die Linke mit 17,3 Prozent.

Bundestagswahl 2017 Diese Sachsen ziehen per Direktmandat in den Bundestag ein

Marian Wendt, Direktkandidat CDU
Wahlkreis Nordsachsen Marian Wendt | CDU Bildrechte: CDU / Jan Kopetzki
Marian Wendt, Direktkandidat CDU
Wahlkreis Nordsachsen Marian Wendt | CDU Bildrechte: CDU / Jan Kopetzki
Jens Lehmann (CDU)
Wahlkreis Leipzig I Jens Lehmann | CDU Bildrechte: CDU / Jan Kopetzki
Sören Pellmann
Wahlkreis Leipzig II Sören Pellmann | Linke Bildrechte: Die Linke, Landesverband Sachsen
Katharina Landgraf
Wahlkreis Leipzig-Land Katharina Landgraf | CDU Bildrechte: CDU / Jan Kopetzki
Thomas de Maizière
Wahlkreis Meißen Thomas de Maizière | CDU Bildrechte: CDU / Jan Kopetzki
Karsten Hilse
Wahlkreis Bautzen I Karsten Hilse | AfD Bildrechte: AfD, Landesverband Sachsen
Tino Chrupalla
Wahlkreis Görlitz Tino Chrupalla | AfD Bildrechte: AfD/Landesverband Sachsen
Frauke Petry
Wahlkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Frauke Petry | AfD Bildrechte: AfD/Landesverband Sachsen
Andreas Lämmel
Wahlkreis Dresden I Andreas Lämmel | CDU Bildrechte: CDU / Jan Kopetzki
Arnold Vaatz
Wahlkreis Dresden II - Bautzen II Arnold Vaatz | CDU Bildrechte: CDU / Jan Kopetzki
Veronika Bellmann
Wahlkreis Mittelsachsen Veronika Bellmann | CDU Bildrechte: Thomas Köhler / Photothek Berlin
Frank Heinrich
Wahlkreis Chemnitz Frank Heinrich | CDU Bildrechte: CDU / Landesverband Sachsen
Marco Wanderwitz
Wahlkreis Chemnitzer Umland - Erzgebirgskreis II Marco Wanderwitz | CDU Bildrechte: CDU / Jan Kopetzki
Alexander Krauß
Wahlkreis Erzgebirgskreis I Alexander Krauß | CDU Bildrechte: CDU / Jan Kopetzki
Carsten Körber
Wahlkreis Zwickau Carsten Körber | CDU Bildrechte: CDU / Jan Kopetzki
Die Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas
Wahlkreis Vogtlandkreis Yvonne Magwas | CDU Bildrechte: Die Hoffotografen
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00:39 Uhr | Direktmandat für Marco Wanderwitz im Wahlkreis Chemnitzer Umland - Erzgebirgskreis II

Der CDU-Direktkandidat Marco Wanderwitz hat ein Wahlergebnis von 35,1 Prozent erzielt und erhält damit ein Bundestagsdirektmandat. Im Wahlkreis Chemnitzer Umland - Erzgebirgskreis II erzielte die CDU als stärkste Kraft ein Ergebnis von 30,6 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die AfD erhielt 26,8 Prozent, gefolgt von der Linken mit 15,3 Prozent.

00:14 Uhr | Carsten Körber gewinnt Direktmandat im Wahlkreis Zwickau

Im Wahlkreis Zwickau hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Körber mit 33,7 Prozent der abgegebenen Stimmen das Direktmandat erzielt. Auch bei den Zweitstimmen konnte sich die CDU mit 30,3 Prozent als Sieger durchsetzen. Die AfD holte 26,2 Prozent und die Linke 16,6 Prozent.

00:07 Uhr | CDU siegt im Wahlkreis Erzgebirgskreis I

Mit 34,7 Prozent der Stimmen hat sich der CDU-Direktkandidat Alexander Krauß im Wahlkreis Erzgebirgskreis I durchgesetzt. Die CDU siegte mit 31,0 Prozent der Zweitstimmen knapp vor der AfD mit 29,2 Prozent. Den dritten Platz holte die Linke mit 14,1 Prozent.

23:55 Uhr | Wahlkreis Leipzig-Land geht an CDU

Die Bundestagsabgeordnete Katharina Landgraf konnte im Wahlkreis Leipzig-Land 34,1 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und erhält damit ein Bundestagsdirektmandat. Bei den Zweitstimmen setzte sich die CDU mit 30,1 Prozent vor der AfD mit 26,9 Prozent der Stimmen durch. 14,7 Prozent gingen an die Linke.

23:51 Uhr | Marian Wendt für Wahlkreis Nordsachsen im Bundestag

Marian Wendt, der Vorsitzende der CDU Nordsachsen, hat mit 32,8 Prozent der Stimmen das Direktmandat im Wahlkreis Nordsachsen erhalten. Die CDU erhielt mit 29,4 Prozent die meisten Zweitstimmen im Wahlkreis. Zweitstärkste Partei wurde die AfD mit 26,9 Prozent. Der dritte Platz ging mit 14,7 Prozent an die Linket.

23:36 Uhr | CDU gewinnt im Wahlkreis Vogtlandkreis

Mit 35,0 Prozent der Stimmen erhält die Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas das Direktmandat im Wahlkreis Vogtlandkreis. Bei den Zweitstimmen konnte sich die CDU mit 30,2 Prozent ebenfalls durchsetzen. Zweitstärkste Partei wurde die AfD, gefolgt von der Linken mit 16,0 Prozent.

23:24 Uhr | Knapper Sieg für Tino Chrupalla in Görlitz

Der AfD-Kandidat Tino Chrupalla hat den Wahlkreis Görlitz mit 32,4 Prozent der Stimmen für sich entschieden. Er lag einen Prozentpunkt vor dem bisherigen Bundestagsmitglied und Generalsekretär der CDU Sachsen, Michael Kretschmer. Damit wird Kretschmer nicht wieder in den Bundestag einziehen, da er nicht auf dem Landeslistenplatz seiner Partei steht.

Bei den Zweitstimmen setzte sich die AfD mit 32,9 Prozent ebenfalls vor der CDU mit 26,7 Prozent durch. Die Linke erhielt 14,0 Prozent.

23:15 Uhr | Wahlkreis Bautzen I geht ebenfalls an AfD

Die AfD konnte den Wahlkreis Bautzen I für sich gewinnen. Der Direktkandidat Karsten Hilse hat 33,2 Prozent der Stimmen erhalten. Bei den Zweitstimmen liegt die AfD mit 32,8 Prozent vor der CDU mit 27,1 Prozent. Die Linke wurde mit 14,2 Prozent drittstärkste Parte.

Bautzens Landrat Michael Harig (CDU) sagte zu dem Ergebnis: "Ich gratuliere dem Wahlsieger. Die AfD muss sich aber auch an Inhalten messen lassen. Und ich bezweifle, dass sie so viel Ausdauer, Ehrgeiz und Empathie haben, die wir brauchen, um die Dinge in unserem Landkreis voranzutreiben." Der unterlegene CDU-Direktkandidat Roland Ermer kommentierte: "Der Protest, der in unseren Bürgern kocht, ist offenbar wichtiger als die politischen Inhalte."

23:10 Uhr | Direktmandat für Frauke Petry in Wahlkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry hat mit 37,4 Prozent der abgegebenen Stimmen das Direktmandat des Wahlkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erhalten. Der bisherige CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus Brähmig erhielt 28,8 Prozent.

Auch bei den Zweitstimmen erhielt die AfD mit 35,5 Prozent die meisten Stimmen. Zweitstärkste Partei wurde die CDU mit 25,6 Prozent. Die Linke erhielt 12,8 Prozent.

22:54 Uhr | Demo in Leipzig beendet

In Leipzig hat sich die spontane Demonstration von mehreren Hundert Personen gegen den Einzug der AfD in den Bundestag aufgelöst. Die Polizei hat nach Angaben eines MDR-Reporters damit begonnen, sich vom Neuen Rathaus zurück zu ziehen. Es wurden keine besonderen Vorkommnisse gemeldet.

22:20 Uhr | Erste Wahlkreise in Sachsen ausgezählt

Die Wahlkreise Chemnitz und Mittelsachsen sind ausgezählt. Im Wahlkreis Mittelsachsen hat Veronika Bellmann das Direktmandat erhalten. Bei den Zweitstimmen wurde die AfD mit 31,2 Prozent stärkste Kraft vor der CDU mit 27,7 Prozent. Die Linke erhielt 14,5 Prozent, die SPD 9,7 Prozent, FDP 7,8 Prozent und die Grünen 2,8 Prozent der Zweitstimmen.

Das Direktmandat im Wahlkreis Chemnitz ging an den CDU-Direktkandidaten Frank Heinrich. Bei den Zweitstimmen ging die CDU mit 24,9 Prozent als Sieger hervor. Die AfD erreichte 24,3 Prozent der Stimmen. Drittstärkste Partei wurde die Linke mit 19,2 Prozent vor der SPD mit 11,9 Prozent, der FDP mit 8,3 Prozent und den Grünen mit 4,7 Prozent.

21:12 Uhr | Politologe Vorländer sieht Merkels Spielraum stark eingeschränkt

Hans Vorländer
Der Dresdner Politologe Hans Vorländer. Bildrechte: TU Dresden

Der Dresdner Politologe Hans Vorländer sieht den Handlungsspielraum einer künftigen Kanzlerin Angela Merkel durch das Ergebnis der Bundestagswahl stark eingeschränkt. Weil die bisher mitregierende SPD die Chance nutzen wolle, "sich der Verantwortung schnell zu entledigen und sich in der Opposition zu regenerieren", seien CDU/CSU, FDP und Grüne zur "Jamaika-Koalition verdammt". Trotz erheblicher Differenzen etwa in der Europapolitik zwischen FDP und Grünen gebe es keine Alternative: "Sie sind gezwungen, den Kompromiss herbei zu zwingen", sagte der Politikprofessor der Technischen Universität Dresden. Für die sächsische Union sei das starke Abschneiden der AfD ein "Schlag ins Gesicht". Es werde deutlich, "dass sich die Menschen nicht mehr mit der CDU identifizieren, zumindest nicht mehr wie früher".

21:50 Uhr | Harig: "Wir schaffen das noch"

Im Wahlkreis Bautzen I liegt die CDU aktuell mit 1,5 Prozentpunkten hinter der AfD zurück. Bautzens Landrat Michael Harig zeigt sich dennoch optimistisch und setzt auf die Wahlergebnisse aus den Städten: "Wir schaffen das noch", sagte er dem MDR.

21:46 Uhr | Demonstranten versuchen, in Neues Rathaus zu gelangen

Demonstration in  Leipzig gegen den Einzug der AfD in den Bundestag
Bildrechte: MDR/Barbara Brähler

Die Demonstranten vor dem Neuen Rathaus in Leipzig haben versucht, in das Gebäude zu gelangen. Nach Angaben eines MDR-Reporters haben mehrere Personen versucht, in den Saal des Rathauses einzudringen. Die Polizei hat den Zugang über die Rathaustreppe abgesperrt und die Türen abgeriegelt. Zur Stunde finden in dem Gebäude die Auszählung der Stimmzettel und eine Wahlparty der AfD statt.

21:33 Uhr | Zulauf für Anti-AfD-Demo in Leipzig

Die Demonstration gegen den Einzug der AfD in den Bundestag in Leipzig erhält weiter Zulauf. Nach Angaben eines MDR-Reporters zogen rund 250 Teilnehmer zum Neuen Rathaus. Dort traf der Demonstrationszug auf weitere Menschen, die sich der Kundgebung angeschlossen haben. Vor dem Gebäude sind nach Reporterangaben nun zwischen 500 und 600 Menschen versammelt. Die Polizei kündigte an, das Rathaus gegebenenfalls abzuriegeln, da in dem Gebäude weiterhin Stimmen ausgezählt werden.

Demonstration in Leipzig gegen den Einzug der AfD in den Bundestag
Bildrechte: MDR/Barbara Brähler

21:22 Uhr | Zwischenergebnis Sachsen nach 300 von 424 Gemeinden

Partei Erststimmen in Prozent Zweitstimme in Prozent
CDU 34,5 29,5
AfD 29,8 30,6
Linke 14,4 13,6
SPD 9,8 9,5
FDP 6,4 7,8
Grüne 2,9 2,7
NPD 0,2 1,5

21:04 Uhr | Juliane Nagel: Überrascht, dass AfD in Leipzig so stark

Bei der spontanen Demo als Protest gegen das starke Abschneiden der AfD in Leipzig sind inzwischen etwa 100 Leute versammelt. Linke-Landtagsabgeordnete Juliane Nagel sagte im Gespräch mit MDR SACHSEN: "Ich bin ein bisschen überrascht, dass die AfD in Leipzig wirklich so Fuß fassen konnte. Denn ich dachte schon, dass Leipzig der AfD keinen Platz lässt. Jetzt muss man ernüchtert zur Kenntnis nehmen, dass es trotzdem einen AfD-Wahlerfolg geben wird. Natürlich ist das ein Problem für unsere Gesellschaft, für unsere Bundesrepublik. Also eine Tendenz, die in Richtung Rassismus, Nationalismus mit der AfD, das ist keine Option für diese Bundesrepublik."

20:37 Uhr | Gebhardt: "Wir müssen unsere Rolle finden"

"Es gibt tatsächlich eine Entwicklung, die deutlich nach rechts geht. Trotzdem bedeutet das für die bisher im Bundestag vertretenen Parteien und auch für meine Partei vielleicht mal ein bisschen Nachdenklichkeit, was diesen Tag heute betrifft. Und wir müssen uns hart auseinandersetzen in den nächsten vier Jahren mit einer Partei, die der Meinung ist, dass man gegen Fremde, gegen Ausländer hetzen kann ganz offensiv dafür auch Zustimmung bekommt in der Bevölkerung. Und letztendlich muss meine Partei ihre Rolle finden im Deutschen Bundestag. Aber da bin ich ganz optimistisch, dass wir da mit unseren Positionen: Thema Frieden, Thema Umverteilung von oben nach unten aber eben auch soziale Gerechtigkeit durchdringen werden."

20:28 Uhr | Zwischenergebnis Sachsen nach 232 von 424 Gemeinden

Partei Erststimmen in Prozent Zweitstimme in Prozent
CDU 34,5 29,6
AfD 30,0 31,2
Linke 14,3 13,4
SPD 9,8 9,4
FDP 6,4 7,6
Grüne 2,8 2,5
NPD 0,2 1,5

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen

20:50 Uhr | Zschocke: "Kein 'Weiter so' mit Grünen"

Der Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag, Volkmar Zschocke, hat für eine Regierungsbeteiligung seiner Partei klare Forderungen formuliert. Dem MDR sagte Zschocke: "Der Ball liegt jetzt ganz klar bei der CDU. Wir sagen hier ganz deutlich, dass es natürlich ein 'Weiter so' wie bisher mit den Grünen nicht geben wird und auch nicht geben kann." Die Oppositionsparteien im Bundestag haben laut Zschocke nun die Aufgabe, eine gemeinsame Strategie zu finden, um eine weitere Spaltung des Landes zu verhindern.

20:40 Uhr | Demo gegen AfD auch in Leipzig

Zur Stunde wird auch im Leipziger Stadtteil Connewitz gegen den Einzug der AfD in den Bundestag demonstriert. Unter den etwa 50 Teilnehmern befindet sich die Linken-Landtagsabgeordnete Juliane Nagel. Zu der Demonstration hatten Linke und Grüne via Kurznachrichtendienst Twitter aufgerufen. Die Route verläuft nach MDR-Informationen vom Connewitzer Kreuz zum Neuen Rathaus.

Demonstration in Leipzig gegen den Einzug der AfD in den Bundestag
Spontane Demo in Leipzig. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler

20:33 Uhr | AfD-Kandidaten in fünf Wahlkreisen vorn

Die AfD liegt rund zweieinhalb Stunden nach der Schließung der Wahllokale bei den Erststimmen in fünf von 16 Wahlkreisen in Sachsen vorn. Die Wahlkreise sind: Mittelsachsen, Dresden II/Bautzen II, Bautzen I, Görlitz und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

20:28 Uhr | Zwischenergebnis Sachsen nach 164 von 424 Gemeinden

Partei Erststimmen in Prozent Zweitstimme in Prozent
CDU 34,9 29,8
AfD 31,2 31,7
Linke 13,4 12,9
SPD 9,5 9,2
FDP 6,2 7,6
Grüne 2,8 2,5
NPD 0,2 1,5

20:08 Uhr | CDU bangt um Erststimmen

CDU-Direktkandidat Roland Ermer.
Bildrechte: MDR/Madeleine Arndt

In mehreren Wahlkreisen bangt die sächsische CDU um den Einzug ihrer Direktkandidaten in den Bundestag. So liegt Roland Ermer, Spitzenkandidat der CDU im Wahlkreis Bautzen I, nach 17 von 35 ausgezählten Wahlbezirken mit 34,2 Prozent nur knapp vor Karsten Hilse von der AfD (33,8 Prozent). Im Wahlkreis Dresden I liegt AfD-Direktkandidat Jens Maier mit derzeit 24,3 Prozent knapp vor dem CDU-Kandidat Andreas Lämmel. Bei der Bundestagswahl 2013 hatte die CDU alle Direktmandate in Sachsen geholt. Im Wahlkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge liegt CDU-Direktkandidat Klaus Brähmig rund zehn Prozent hinter AfD-Kandidatin Frauke Petry. Bräming sagte dem MDR: "Ich habe mich in der Sicherheit gewähnt, dass wir mehr Menschen überzeugen konnten von der auch schwierigen Politik. Das ist offensichtlich nicht gelungen. Es war klar, dass auch die AfD hier auf unserem Acker erntet."

19:51 Uhr | Kopf-an-Kopf-Rennen in Leipzig

In Leipzig ist etwa ein Viertel der Stimmen ausgezählt. Im Süden der Stadt zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Linken-Direktkandidat Sören Pellmann und CDU-Kandidat Thomas Feist ab. Im Norden der Stadt liefern sich AfD und CDU ein Duell um die Zweitstimmen.

19:38 Uhr | Zwischenergebnis Sachsen nach 24 von 424 Gemeinden

Partei Erststimmen in Prozent Zweitstimme in Prozent
CDU 34,0 29,6
AfD 31,7 33,8
Linke 12,3 11,8
SPD 10,9 9,3
FDP 6,2 7,5
Grüne 2,4 2,2
NPD 0,1 1,4

19:30 Uhr | Spontandemo gegen AfD in Dresden

In Dresden haben Dutzende Menschen anlässlich des Einzugs der AfD in den Bundestag demonstriert. Der Demonstrationszug lief von der Dresdner Neustadt in die Altstadt.

Demo Dresden
Bildrechte: MDR/Christian Essler

19:22 Uhr | Sieg für die AfD in Dorfchemnitz

Die ersten Wahlbezirke sind komplett ausgezählt. Zum Beispiel in Dorfchemnitz, Ellefeld oder Neustadt/Vogtland. In Dorfchemnitz schlägt die AfD mit 47,1 Prozent die CDU mit 33,3 Prozent deutlich.

19:16 Uhr | AfD gewinnt erste Wahlbezirke

In der Gemeinde Lindenau im Wahlkreis 152 der Stadt Leipzig hat die AfD sowohl die meisten Erst- als auch Zweitstimmen geholt. Auch in Freital liegt die AfD, nachdem sieben von 34 Wahlbezirken ausgezählt worden sind, bei 38,5 Prozent der Erststimmen. Die CDU folgt mit 29,1 Prozent. Bei den Zweitstimmen liegt die AfD mit 37,9 Prozent ebenfalls vor der CDU mit 26,2 Prozent der Stimmen.

19:09 Uhr | Grüne: Deutschland rückt mit der Bundestagswahl nach rechts

Die sächsischen Grünen sehen Deutschland auf rechten Abwegen. "Das Wahlergebnis der AfD ist erschreckend, Deutschland rückt mit dieser Wahl nach rechts. Alle Demokratinnen und Demokraten müssen nun zusammenstehen und sich zur Aufgabe machen, einer Spaltung der Gesellschaft entgegen zu treten und gemeinsam unsere demokratischen Grundwerte zu verteidigen", betonte die Landesvorsitzende Christin Melcher am Sonntagabend in Dresden. Für die Grünen habe sich ausgezahlt, dass sie bis zuletzt und geschlossen einen engagierten und kämpferischen Wahlkampf führten.

19:02 Uhr | Bildergalerie: Der Wahltag in Sachsen

Bildergalerie Der Wahltag in Sachsen

3,4 Millionen Bürger sind in Sachsen aufgerufen, einen neuen Bundestag zu wählen. Die Auszählung der Stimmen ist in vollem Gange. Vielerorts wird mit Wahlpartys die Wartzeit überbrückt.

Demonstration in Leipzig gegen den Einzug der AfD in den Bundestag
Im Leipziger Stadtteil Connewitz haben sich die AfD-Gegner gesammelt. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Demonstration in Leipzig gegen den Einzug der AfD in den Bundestag
Im Leipziger Stadtteil Connewitz haben sich die AfD-Gegner gesammelt. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Demonstration in Leipzig gegen den Einzug der AfD in den Bundestag
Die Demoteilnehmer ziehen aus dem Süden in Richtung Leipziger Rathaus. Auf dem Weg dahin steigt die Teilnehmerzahl weiter an. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Demonstration in  Leipzig gegen den Einzug der AfD in den Bundestag
Dabei wird auch Pyrotechnik gezündet. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Demonstration in Leipzig gegen den Einzug der AfD in den Bundestag
500 bis 600 Menschen demonstrieren am Abend vor dem Leipziger Rathaus gegen den Wahlerfolg der AfD. Als sie versuchen, das Gebäude zu stürmen, riegelt die Polizei die Zugänge ab. Im Rathaus feiert die AfD ihre Wahlparty. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Udo Witschas, Michael Harig und Roland Ermer
Wahlparty in Bernsdorf. In einer Fabrikhalle verfolgt Bautzens CDU-Direktkandidat Roland Ermer (r.) zusammen mit Landrat Michael Harig (M.) und dessen Vize Udo Witschas (l.) die langsam eintrudelnen Ergebnisse. Bildrechte: MDR/Madeleine Arndt
Roland Ermer
CDU-Direktkandidat Roland Ermer: "Die letzten Wochen waren die Hölle. Es ist ein unheimlicher Aufwand, einen Wahlkampf ehrenamtlich neben dem Beruf zu stemmen." Ermer betreibt eine Bäckerei. Bildrechte: MDR/Madeleine Arndt
In Elterlein beginnen Wahlhelfer mit der Auszählung der Stimmen zur Bundestagswahl
In Elterlein beginnen Wahlhelfer mit der Auszählung der Stimmen zur Bundestagswahl. Bildrechte: MDR/Matthias Wetzel
In Pirna beginnen Wahlhelfer mit der Auszählung der Stimmen zur Bundestagswahl
Auch in Pirna wird fleißig gezählt. Bildrechte: MDR/Wolfram Nagel
AfD-Anhänger in Leipzig sind zufrieden mit der ersten Prognose
AfD-Anhänger in Leipzig sind zufrieden mit der ersten Prognose. Demnach hat die AfD 13,5 Prozent der Stimmen erhalten. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Tobias Keller, Fraktionsvorsitzende der AfD im Stadtrat Leipzig, freut sich über das Ergebnis
Tobias Keller, Fraktionsvorsitzende der AfD im Stadtrat Leipzig, freut sich über das Ergebnis. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Jubel bei den Linken
Jubel gibt es auch bei den Linken in Leipzig, wenn Spitzenkandidat Pellmann die meisten Stimmen in einem Wahlbezirk holt. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Demo Dresden
In Dresden demonstrieren Dutzende gegen den Einzug der AfD in den Bundestag. Bildrechte: MDR/Christian Essler
 Vorbereitung der Wahlparty im Neuen Rathaus Leipzig.
Ruhe vor dem Sturm: Im Neuen Rathaus Leipzig steht kurz vor Schließung der Wahllokale alles für die Wahlparty bereit. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Präsentation der Ergebnisse der U18-Wahl im Neuen Rathaus Leipzig
Die Zeit wird genutzt, um die Ergebnisse der U-18-Wahl zu präsentieren. Bildrechte: MDR/Barbara Brähler
Eine Frau in sorbischer Tracht kommt am 24.09.2017 in ein Wahllokal in Piskowitz in der Gemeinde Nebelschütz (Sachsen), um ihre Stimme zur Bundestagswahl 2017 abzugeben.
Stimmabgabe in einem Wahllokal in Piskowitz bei Kamenz: Seit 8 Uhr haben die Wahllokale geöffnet. Insgesamt 3,4 Millionen Sachsen sind aufgerufen, einen neuen Bundestag zu wählen. Bildrechte: dpa
Frauke Petry, Bundesvorsitzende der Partei Alternative für Deutschland (AfD), wirft am 24.09.2017 in Leipzig (Sachsen) in einem Wahllokal in einer Schule einen Stimmzettel in eine Wahlurne.
In Leipzig gibt am Sonntagvormittag AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry ihr Votum ab. Bildrechte: dpa
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18:55 Uhr | Leipzig: Erster Wahlbezirk ausgezählt

In Leipzig ist der erste Wahlbezirk bereits ausgezählt worden. Die Besucher im Neuen Rathaus warten auf weitere Wahlergebnisse.

Warten in Leipzig
Bildrechte: MDR/Barbara Brähler

18:46 Uhr | Maier: "Die Macht der Mainstream-Journaille scheint gebrochen zu sein"

Jens Maier, Direktkandidat der AfD im Wahlkreis Dresden I, hat euphorisch auf das bisherige Wahlergebnis seiner Partei reagiert. "Das ist für uns natürlich eine Sensation, dass wir so gut abgeschnitten haben, dass wir deutlich im zweistelligen Bereich sind. Darüber freue ich mich sehr", sagte Maier dem MDR. Der Partei sei im Wahlkampf nichts geschenkt worden. Maier beklagte auch eine fehlende Unterstützung durch die Presse: "Wir hatten überhaupt keine Unterstützung durch die Mainstream-Journaille. Und das ist etwas, was für meine Begriffe auch sensationell ist. Die Macht der Mainstream-Journaille scheint gebrochen zu sein."

18:35 Uhr | Wahlprognose

Wahlprognose 18:35 Uhr
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

18:35 Uhr | Dulig: "Bittere Niederlagen, aber Kopf nicht in den Sand stecken"

Sachsen SPD-Parteichef Martin Dulig hat das Ergebnis der Bundestagswahl als bittere Niederlage für seine Partei bezeichnet. Die SPD werde die Rolle der Opposition annehmen, sagt Dulig am Sonntag in Dresden. Es sei richtig, dass man auch Konsequenzen ziehen müsse: "Das ist ein bitterer Tag. Aber ich finde, heute kann sich kein Demokrat freuen" sagte er mit Blick auf das Abschneiden der AfD. Es würden nun Abgeordnete im Bundestag sitzen, die man als "Post-Faschisten" bezeichnen müsse. Das sei für die Sozialdemokraten mit ihrer Geschichte besonder bitter. Dulig forderte die SPD-Mitglieder aber auf, jetzt den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Es gebe viel zu tun.

18:25 Uhr | Petry: "Müssen Regierungswechsel 2021 vorbereiten"

Die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry hat sich mit dem Wahlergebnis ihrer Partei zufrieden gezeigt. "Ich freue mich riesieg über den Einzug in den Bundestag. Das ist etwas, wofür wir die letzten viereinhalb Jahre, seit Anfang 2013, gekämpft haben", sagte Petry dem MDR. Aufgabe der Opposition, insbesondere der AfD, sei es nun, einen Regierungswechsel im Jahr 2021 vorzubereiten. Die CDU habe " zwar drastisch verloren, aber viel zu wenig angesichts der desaströsen Fehlsteuerung in diesem Land", so Petry.

18:21 Uhr | Reaktionen aus Leipzig

18:19 Uhr | FDP zieht wieder in den Bundestag ein

Der sächsische FDP-Generalsekretär Torsten Herbst hat das Comeback der Liberalen als Riesenerfolg gewertet. "Die Sehnsucht vieler Bürger nach einer freiheitlichen Kraft, die einen starken Kontrast zur satten und selbstzufriedenen schwarz-roten Koalition sowie zu linken Umverteilungsparteien bietet, war offenbar groß", betonte er am Abend in Dresden. Man sehe das Ergebnis mit "Stolz und Demut". Bei Twitter schrieb er: "Sind froh, den außerparlamentarischen Urlaub beendet zu haben. Wir sind zurück im Dt. #Bundestag."

Hochrechnungen zur Bundestagswahl 2017

18:12 Uhr | Kretschmer: Legislatur wird von Auseinandersetzung mit AfD bestimmt

Der sächsische CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer sieht in der Auseinandersetzung mit der AfD ein Kernthema der kommenden Legislatur. "Die kommenden vier Jahre werden stark von der Auseinandersetzung mit den populistischen Positionen der AfD geprägt sein", sagte Kretschmer am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur. Kretschmer bewertete das Wahlergebnis als "Regierungsauftrag für die Union, der mit einer klaren inhaltlichen Ausrichtung verbunden ist". Die Deutschen hätten "rot-grüner Bevormundung" eine klare Absage erteilt.

18:09 Uhr | Stimmenauszählung beginnt

In den sächsischen Wahllokalen hat die Auszählung der abgegebenen Stimmen zur Bundestagswahl begonnen.

In Elterlein beginnen Wahlhelfer mit der Auszählung der Stimmen zur Bundestagswahl
Bildrechte: MDR/Matthias Wetzel

18:05 Uhr | Tillich: "Haben unsere Ziele erreicht"

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich äußerte sich am Sonntag zu den aktuellen Prognosen. "Wir hatten das Ziel, dass die Kanzlerin weiterhin Kanzlerin bleibt. Das haben wir erreicht", sagte der CDU-Mann im MDR. Die Prognosen zeigten außerdem, dass eine rot-rot-grüne Koalition verhindert werden konnte.

18:00 Uhr | Wahllokale haben geschlossen

Die Wahllokale in Sachsen sind geschlossen. Ab jetzt werden die Stimmen ausgezählt. Die Wahlbeteiligung lag laut Statistischem Landesamt etwas höher als 2013. Auch bei den Briefwählern hatten die Wahlleitungen einen Anstieg verzeichnet.

17:50 Uhr | Noch wird gewählt

Unser Reporter aus Elterlein meldet, dass immer noch Wähler in die Wahllokale kommen. In einem der Wahllokale erklärte die Wahlverantwortliche Dagmar Arendt, dass die Wahlbeteiligung deutlich höher ist als bei der letzten Bundestagswahl vor vier Jahren. In diesem Wahllokal hatte die AfD damals die meisten Stimmen geholt.

17:30 Uhr | Zahlen gucken üben in Leipzig

Im Neuen Rathaus wird die Zeit überbrückt - mit den Zahlen zur U18-Wahl in Sachsen.

Neues Rathaus Leipzig
Bildrechte: MDR/Barbara Brähler

Über dieses Thema berichtet MDR SACHSEN auch im Radio und Fernsehen: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 24.09.2017 | Wahlsondersendung | 18:00 bis 23:00 Uhr
MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 24.09.2017 | Nachrichten ab 18:00 Uhr
MDR SACHSENSPIEGEL | 24.09.2017 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 26. September 2017, 00:47 Uhr

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41 Kommentare

26.09.2017 23:10 Janes 41

@Micha: Ich hab mir nochmals deinen Beitrag 34 angesehen. Leider komme ich zu keinem anderen Ergebnis, als das es sich um einen Witz handeln muss. Anderenfalls müsste dein Artikel wie folgt umgeschrieben werden: Statt "Revolutionäre" muss "Rückständige" stehen, da das Programm der AfD neben dem Polizeistaat nur rückständige Positionen einnimmt (etwa Mauer, DM, AKWs ...und der Mist halt). Statt "Mutigen" müsste es "Gewaltorientiert" heißen und statt "Unbeugsamen" eher "Querulanten". Und ein normaler Sachse empfindet aufgrund des hohen Anteils an rechtsradikaler Wählerschaft im Land statt "Stolz" wohl eher "Scham". Der Rest ist eher bockig.

26.09.2017 22:53 Krause - "lieber nackt als rechtsextremistisch!" 40

@ 38. Nazi-Micha:

DU kannst doch nicht wirklich erwarten, daß ich 'kultivierter Demokrat' einen "Rechtsextremismus-Verteidiger" sieze??? Das kann doch nicht DEIN Ernst sein?!?

Fakt ist:
- Gauland - Ermittlungsverfahren wg. Volksverhetzung (?), blanker Rassismus;
- Höcke - offenkundiger Rassismus und Revisionismus;
- Arppe - (das mag man ja kaum noch in den Mund nehmen);
- Gedion - blanker Antisemitismus;

- AfD-Wahlprogramm - Religionsausgrenzung;

...

wenn ich noch mehr 'Fakten' aufzähle, fange ich wohl an zu kotzen...

n.b.:
Zitat "Ich sauf mehr als ganze Schülerfeten - und bin trotzdem näher an Gott als andere, wenn sie beten!"
Wenn ick Dich auf 5 Bier 'ernst nehmen' kann, hör' ick mir dat Jesabbel auch gern nochmal nüchtern an!

26.09.2017 22:43 Janes 39

@Micha 36: Bei 33 % allein für Mutti kann man wohl sicher nicht davon sprechen, dass " die meisten Wähler gestrichen die Nase voll" haben. Und das ist nur das Ergebnis der CDU. Ich habe eine andere Partei gewählt mit dem Wissen, dass die CDU das Ding rockt und Mutti Kanzlerin bleibt-meine Wahl zielte darauf ab, keine GroKo mehr zu haben. Daher kann ihr Beitrag nur als Ironie gemeint sein, denn wenn sie tatsächlich so blind wären, dass sie die Realität vollkommen verkennen, wäre das für sie furchtbar! Ganz im Ernst-wenn sie echt denken, dass die AfD bei all den weit weit rechten Sprüchen von Gauland und Co nicht rechts ist, dann sollten sie sich helfen lassen. Wer rechts wählt, bekommt nun mal Bunt!

26.09.2017 19:27 Micha 38

@ Nazi Krause 37 wir sind immer noch beim Sie! Noch immer haben wir keine Schweine zusammen gehütet Nazi-Krause! Aufgrund der Wahl Ergebnisse sieht man recht deutlich wie viele die CDU CSU gewählt haben. Und daran kann man ausmachen wie viele nicht auf Mama Merkel Seite sind!

Und Sie können weiter hetzen gegen die AFD und deren Wähler! Fakt ist sie sitzen als drittstärkste Partei im Bundestag! Und auch ihre dümmlichen Unterstellungen wie „Bier Ernst“ können Sie zukünftig unterlassen!

26.09.2017 17:08 Krause - "ich bin ja ein Nazi, aber ..." 37

@ 36. "Dr. Micha":
Zitat **Und von „Bunt“, „wir schaffen das“ und „Mama Merkel“ haben die meisten Wähler gestrichen die Nase voll das können Sie mir glauben!**

Wie gut, daß Du offensichtlich die Meinung von den 'meisten Wählern' kennst... allein dieser Part macht es durchaus glaubhaft, daß Du Deine Kommentare "doch nicht so bierernst" meinst!

Wir haben nun 7 Parteien im Parlament, wenn man die 'schwarzen Schwestern' mal trennt (Seehofer spricht ja auch schon davon):
Doppel-Schwarz, Rot, Grün, Gelb und Lila... na, und die 'Blauen'...

Die 'Blauen' sind nicht koalitionsfähig, weil sich jede andere Partei in einer solchen Koalition den 'demokratischen Ruf' versauen würde. Die 'Lilanen' sehen sich als 'soziale Opposition', die 'Roten' haben sich in die Opposition zurückgezogen (eine Wahlergebnis-konforme Idee)...
da bleibt ja nur noch "Jamaika" übrig, die zusammen gerade so über 50% kommen.

Die AfD ist nicht nur 'rechts', sondern in Teilen durchaus 'rechtsextrem'.

26.09.2017 14:13 Micha 36

@Janes 35 mit keiner Silbe war mein Posting Parodi oder Satire. Mit meiner Aussage ist es mir vollkommen ernst! Und von „Bunt“, „wir schaffen das“ und „Mama Merkel“ haben die meisten Wähler gestrichen die Nase voll das können Sie mir glauben! Wie kommt sonst ein solches Wahl Ergebnis zu Stande? Nur Frau Merkel merkt es noch nicht, sie will ja so weitermachen wie bisher. So ignorant und lernresistent kann man doch gar nicht sein!
Und noch steht keine Regierung und ich glaube auch nicht das schwarz gelb grün regieren wird! Sogar die SPD hat gemerkt dass sie verheerende Fehler gemacht hat und sind raus aus der Regierung. Und ich deformiere auch niemanden als Wut Bürger oder drücke jemand in die Opferrolle. Und bunt wird der Bundestag definitiv nicht, wer mit dieser Frau regiert dessen Partei ist bei den nächsten Wahlen devinitiv Weg. Auch ich habe die AFD mit beiden Stimmen gewählt. Die AFD ist auch nicht rechts sondern eine demokratische Partei die früher mal die CDU gewesen ist!

26.09.2017 12:20 Janes 35

@Micha 34: Klasse Parodie der Situation. Und an den richtigen Stellen überspitzt und verdreht karikiert. Kasse. Das fasst den gemeinen Wutbürger in seiner Opferrolle gut zusammen.

Einzig die Moral ist nicht ganz gut getroffen. Die muss lauten: Wer ganz Rechts wählt bekommt Bunt. Und BUNT macht nicht braun.

26.09.2017 08:40 Micha 34

IHR Lieben SACHSEN demütig verneige ich mein Haupt vor euch, IHR seid das Land der REVOLUTIONÄRE, der MUTIGEN und der UNBEUGSAMEN. Ich bin einfach nur STOLZ auf euch, was für eine Wahl. Und lasst euch nicht unterkriegen und beleidigen mit solchen Ausdrücken wie zB „ dunkel Deutschland“. Wir alle wissen im Osten geht die Sonne auf.

Und die Moral von der Geschicht Bundeskanzler Merkel lernt es nicht. Sie macht weiter wie bisher, das Volk interessiert sie eh nicht mehr....

25.09.2017 23:02 Janes 33

@Morchelchen 30: Na nicht so ungeduldig! Den Engländern geht doch jetzt schon der "Arsch auf Grundeis". Warte mal ab. Denen wir der Berexit noch bitter aufstoßen und teuer zu stehen kommen. Völlig zurecht. So wie die Wähler der AfD. Wer ganz rechts wählt bekommt kunter BUNT. Finde ich gut-das wird die größte Koalition der Geschichte. Aber euch bleibt ja noch die lächerliche Opferrolle. Die passt ganz gut zu Opi Gauland

25.09.2017 21:26 Mirko 32

Jämmerliches Wahlergebnis!!!
Mir war ja schon immer klar dass große Teile von Sachsen braun versumpft sind aber dieses Wahlergebnis haut mich um. Ich lebe schon ein paar Jahre im Westen jetzt und habe meine Landsleute eigentlich immer versucht zu verteidigen aber jetzt schäme ich mich nur noch für meine Herkunft.

Ergebnisse der einzelnen Wahlkreise erhalten Sie durch Auswahl im Aufklappmenü oberhalb der Karte.

Wahlhelfer öffenen Briefumschläge um die Briefwahlstimmen auszuzählen
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