Sachsen

Schulden : Sachsen bürgt für Unister

Das Land Sachsen haftet für Bankschulden des in die Kritik geratenen Leipziger Online-Unternehmens Unister. Nach Angaben des Finanzministeriums geht das auf eine Landesbürgschaft zurück. Diese stehe im Jahresbericht der Firma. "Zu Details - wie hoch oder wann - können wir uns nicht äußern", sagte ein Sprecher. Um eine Landesbürgschaft könne sich jeder bewerben. Laut "Sächsischer Zeitung" hatte Unister schon im Jahr 2010 Schulden in Höhe von 14 Millionen Euro.

Vorwurf der illegalen Geschäftemacherei

Unister
Jedes Unternehmen kann eine Landesbürgschaft beantragen.

Unister steht wegen Verdachts auf illegaler Geschäftsmethoden und Steuerhinterziehung in der Kritik. Die sächsische Generalstaatsanwaltschaft ermittelt. Auf den Reiseportalen der Unister-Gruppe sollen Versicherungsprodukte ohne Genehmigung angeboten worden sein. Der Touristik-Riese Tui hatte nach Bekanntwerden der Vorwürfe den Vertrag mit Unister gekündigt. Bei einer Razzia vor einer Woche hatte es umfangreiche Durchsuchungen gegeben. Drei Führungskräfte kamen in Untersuchungshaft. Inzwischen sind zwei gegen Auflagen und Kaution wieder frei. Der Unister-Gründer weist alle Vorwürfe als unbegründet zurück.

Zuletzt aktualisiert: 27. Dezember 2012, 19:21 Uhr

1. kein Mitläufer:
Wenn der Staat, vertreten durch die sächsischen Übertreibungsjustiz, ein Unternehmen in die Knie zwingt, dann sollte er auch für die Zahlungsfähigkeit weiter sorgen. Denn es wird sich herausstellen, dass mal wieder maßlos kriminalisiert worden ist um von eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken. So was kennt man aus Sachsen zu Genüge.
23.12.2012
08:34 Uhr

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