Sachsen

Sachsen-LB-Debakel kostet weiter Geld : Sachsen zahlt erneut Millionenbetrag für ehemalige Landesbank

Sachsen musste Ende 2011 noch einmal einen Millionenbetrag an die Gläubiger der ehemaligen Landesbank zahlen. Wie das sächsische Finanzministerium am Montag mitteilte, mussten für Ausfälle bei der Zweckgesellschaft "Sealink Funding Limited" 38,8 Millionen Euro bereitgestellt werden. Die seit Juni 2009 laufenden Zahlungen hätten sich damit auf insgesamt 278,5 Millionen Euro erhöht. In der Firma mit Sitz im irischen Dublin waren 2008 die außerbilanziellen Zweckgesellschaften der Sachsen LB zusammengefasst worden. Das Unternehmen verwaltet riskante Fonds im Umfang von rund 17 Milliarden Euro. Für das Jahr 2012 rechnet das Finanzministerium wird weiteren hohen Zahlungen, gerechnet werde mit einem "dreistelligen Millionenbetrag".

Tillich will Sachsen weiter auf Sparkurs halten

Auch aufgrund der weiteren Zahlungen für die ehemalige Landesbank will Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) am Sparkurs für den Freistaat festhalten. Dieser sei "alternativlos", sagte der Regierungschef in einem Interview mit der Nachrichtenagentur DPA. Tillich argumentierte zudem mit einem weiteren Rückgang der Solidarpaktmittel. Von den Zahlungen hängt der sächsische Haushalt zu großen Teilen ab.

Die ehemalige Sächsische Landesbank war 2007 an den Rand der Zahlungsunfähigkeit geraten und musste an die Landesbank Baden-Württemberg verkauft werden. Der Freistaat Sachsen hat für die Geschäfte der Sachsen LB Bürgschaften im Umfang von 2,75 Milliarden Euro übernommen.

Zuletzt aktualisiert: 03. Januar 2012, 08:40 Uhr

3. chlamydia:
@wüterich Stimme Dir(Ihnen) voll zu!!!!!! Wenn jemand eine Firma(oder auch Bank) übernimmt oder einfach nur aufkauft,sollte es ihm im klaren sein für Spätfolgen auch zu haften. Kaufe ich mir zum Beispiel ein Grundstück mit "Altlasten"muss es MIR auch bewusst sein dass es teurer werden könnte als der eigentliche Preis.Oder man lässt es gleich.Die Bank geht halt pleite und wird billiger verhökert (oder das Grundstück).Das ist halt Kapitalismus und er wird uns leider NOCH vorgeschrieben. Davor haben aber die UNS regierenden Angst,weil SIE sonnst UNS ihr Dasein erst ein mal erklären müssen......vor allem die viele Kohle die sie für schlechte Leistung noch bekommen(nicht Verdienen).......
03.01.2012
11:40 Uhr
2. Ilia:
Dem Artikel würde eine deutlichere Sprache kaum schaden. Hier fehlen die Angaben: 1. wer ist dafür verantwortlich 2. wie wurde er bestraft.
02.01.2012
20:55 Uhr
1. wüterich:
kein statsanwalt hat den arsch in der hose-zu graben-sie werden ja auch von den politiker eingesetzt.nicht ein einziger wurde bis jetzt belangt.(milbrand ex minister chef,weisse chef der sachenbank und was weiss ich.alle politischen kräfte warten auf verjährung. nur bezahlen tun die doooofffen.
02.01.2012
17:52 Uhr

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