Zuschriften an MDR SACHSEN "Beamtentum bringt Streit ins Kollegium"

Was denken eigentlich Lehrer in Sachsen über die Verbeamtung ihres Berufsstandes? Und was wünschen sie sich von der Politik? Das haben wir am Dienstag gefragt und hunderte Zuschriften bekommen. Dabei geht aus vielen Zuschriften hervor, dass die Verbeamtung für viele Lehrer nicht das Maß aller Dinge ist. Eine vergleichbare Bezahlung mit den Kollegen in den anderen Bundesländern, weniger Bürokratie und mehr Zeit für die Schüler stehen an erster Stelle. Stellvertretend für die vielen E-Mails haben wir hier eine Auswahl zusammengestellt.

Ein Lehrer betritt das Lehrerzimmer in einem Gymnasium
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Ina Pfeifer | 46 Jahre | Lehrerin an Grundschule
Wir brauchen endlich gleichwertige Rahmenbedingungen zu den Kollegen in anderen Bundesländern, sonst brauchen wir uns nicht wirklich wundern, wenn ein beträchtlicher Teil unserer ausgebildeten jungen flexiblen Referendare in attraktivere Arbeitsverhältnise in andere Bundesländer abwandert. Sicher bräuchte es nicht unbedingt eine Verbeamtung der Lehrer, aber wenn 14 Bundesländer dies tun braucht man den eingeschlagenen Holzweg nicht weiter zu gehen. Mir wäre es tausendmal lieber endlich wieder bedarfsgerecht junger Kollegen im Beamtenstatus an unseren Schulen zu haben als sich mit sicher durchaus motivierten Seiteneinsteigern von Jahr zu Jahr zu hangeln. Und Neid auf die verbeamteten Kollegen bringt uns auch nicht weiter nach dem Motto, wenn uns jahrelang übel mitgespielt würde, soll es den neuen Kollegen auch nicht besser gehen. Und wenn die Staatsregierung wirklich wollte, wäre es doch ein "leichtes" die Angestellten Kollegen netto ungefähr gleich zu stellen damit die befürchtete Zweiklassengesellschaft vermieden würde. [...) Und die Pseudoargumente des Finanzministers hinsichtlich der notwendigen Kosten entlarvt doch das Dilemma in Sachsen - für Landesbanken etc. spielen Miliarden keine Rolle, aber für die Bildung der Kinder wird jeder Cent gegeneinander abgewogen.

Michael Hoyer | 30 Jahre | Lehrer an Oberschule
Ich wünsche mir:
- eine gleiche Bezahlung aller Lehrer (Grundschullehrer in die E13)
- einen eigenen Tarifvertrag für sächsische angestellte Lehrer
- keine Verbeamtung (Dies ist lediglich eine Mogelpackung, um wichtige Forderungen zu umgehen, bringt Unfrieden in Lehrerzimmer und kostet viel mehr Geld, als die anderen Ziele.)
- Angleichungszahlungen zum Beamtenstatus zu Lehrern in anderen Ländern (höheres Nettoeinkommen)
- Senkung der Unterrichtsstunden pro Woche von 26 auf 22h für Lehrer aller Schularten (bei GS-Lehrern von 27 auf 22h)
- Senkung der Unterrichtsstunden pro Woche von 26 auf 22h für Lehrer aller Schularten (bei GS-Lehrern von 27 auf 22h)
- vollständige Anerkennung von DDR-Abschlüssen

Philipp Lehmann | 24 Jahre | Lehramtsstudent Grundschule
Als für mein Studium Zugezogener wäre eine Verbeamtung für mich der einzige Grund, auch in Sachsen zu bleiben und hier zu arbeiten. Bisher verdienen vor allem Grundschullehrkräfte in Sachsen unverschämt wenig: ca. 800 Euro netto monatlich weniger als in Sachsen-Anhalt und gut 1000 Euro netto monatlich weniger als in Berlin und Brandenburg - bei gleicher Stundenzahl. Daran muss sich was ändern!

Cornelia Barth | 51 Jahre | Lehrerin an einem Gymnasium:
Ich wünsche mir anstatt Verbeamtung, die in meinem Alter sowieso keine Bedeutung hat, eher eine angemessene Bezahlung. Unsere Generation ist die, welche das Schulsystem aufgebaut, zu Spitzenleistungen geführt und die jungen Lehrer ausgebildet hat. Diese Generation würde bei Verbeamtung genau wie beim Lehrerpaket wieder leer ausgehen. Das Geld dafür hat der Freistaat in den letzten 25 Jahren an den Lehrern in Sachsen eingespart, als wir am Ende der Gehaltsskala von allen Bundesländern lagen und mit die höchste Stundenbelastung trugen.

Peter Strohm | 49 Jahre | Lehrer an einer Förderschule
Der Beamtenstatus scheidet ja aus, bleibt die Höhe des Gehalts zuzüglich zeitnaher (!) Zahlungen für Fahrtkosten, Klassenfahrten usw.

Mathias Roitsch | 50 Jahre | Lehrer an einer Berufsschule
Ich wünsche mir eine grundsätzliche, deutschlandweite Diskussion zur Verbeamtung der Lehrkräfte. Meiner Ansicht nach ist diese nicht notwendig, da Lehrer/-innen keine hoheitliche Aufgaben erfüllen (Ausnahme: Schulleitung). Aber der ruinöse Wettkampf um Lehrkräfte zwischen den Bundesländern muss aufhören - es kostet Steuergeld. Dazu gehört auch die Abschaffung von 16 Schulmodellen. Unser kleines Land muss die Kräfte bündeln, um zukunftsfähig zu werden. Ich wünsche mir außerdem eine konkrete Stellenbeschreibung für Lehrkräfte, echte Klassenleiterstunden, professionelle Hilfe bei hilfsbedürftigen Azubis/Schülern, damit ich nicht nur funktioniere, sondern ein wirklicher Begleiter (=Pädagoge) sein kann.

Sebastian Rebling | 29 Jahre | Lehrer an einer Oberschule
Ich wünsche mir zuallererst ein ehrliches Eingestehen der jahrelangen Fehlpolitik bei der Personalplanung. Und dann kann man dem Kollaps des sächsischen Bildungssystems nur durch zwei Dinge entgegenwirken: 1. Wertschätzung des Berufes in Form einer Bezahlung, die den Kollegen in anderen Bundesländern entspricht, egal, ob das durch eine Verbeamtung oder einen besseren Tarifvertrag geschieht. Dabei darf aber kein Kollege zu kurz kommen. Die ausschließliche Verbeamtung von Neueinstellungen oder einer Altersgrenze unter 45 für diese wäre eine Frechheit für alle bisherigen Lehrer. Genauso wie das Ausbleiben einer anständigen Zulage für die, die nicht verbeamtet werden können. 2. Entlastungen: Einführung von Abminderungsstunden für Klassenleiter, weniger zusätzliche Aufgaben (Schreiben fragwürdiger Vergleichstests, ...) Es müsste klare Signale geben, dass Bildung nicht nur ein Kostenfaktor ist, sondern ein Bereich in den man gern investiert, weil man sich um die Kinder, Eltern und die Zukunft des Landes sorgt und kümmert.

A. Werner | 32 Jahre | Grundschule
Ich wünsche mir eine Verbeamtung und eine finanzielle Gleichstellung der anderen Kollegen.

Frank Lüttwitz | 56 Jahre | Lehrer an einem Gymnasium
Durch die Verbeamtung werden die bestehenden Probleme nicht gelöst. Eine gerechte Bezahlung ist trotzdem ein wichtiger Punkt (im Deutschlandvergleich). Ich unterrichte lieber als in Beratungen, Konferenzen o.ä. (meist mit wenig Substanz) Zeit zu verschwenden oder Bildungsempfehlungen zu schreiben, die eigentlich niemanden interessieren. Ich bin seit ca. 33 Jahren Lehrer und war durchgehend als Klassenleiter bzw. Tutor tätig. Hier wünschte ich mir mit zunehmendem Alter eine Entlastung. 

Monika Krause | 52 Jahre | Lehrerin an einer Grundschule
Meiner Meinung nach trägt eine Verbeamtung der Lehrer nicht zur Lösung des Problems bei. Nur für jüngere Kollegen bis 46 Jahre trifft das zu. Ich favorisiere das Modell der SPD eines einheitlichen Tarifvertrages für Sachsen. Besonders wir Grundschullehrer werden zu wenig wertgeschätzt. Klassenleitertätigkeit wird in Sachsen nicht honoriert. Aufgrund dieser hohen Arbeitsbelastung gehe ich in Teilzeit arbeiten.

Sarah Seifert | 22 Jahre | Lehramtsstudentin für das Gymnasium
Zunächst einmal wünsche ich mir eine gute Anbindung der Ausbildungsabschnitte im Lehramtsstudium. Ich studiere fünf Jahre, um dann zwangsweise vier Monate Wartezeit zu haben, bis ich das für mein zweites Staatsexamen benötigte Referendariat antreten kann. Und das, obwohl gerade in meinen Fächern Mathe und Physik auch an Gymnasien viele Lehrer gesucht werden. Außerdem muss Sachsen die Bezahlung angleichen. Ob die Verbeamtung der Königsweg ist, weiß ich nicht. Aber wenn man in Nachbarbundesländern um die 600 Euro mehr verdienen kann, ist Sachsen mittlerweile im Zugzwang und muss finanzielle Anreize bieten in den Zeiten des Lehrermangels. Die generellen Vorhaben des neuen Kultusministers kann ich so erstmal unterstützen. Allerdings bin ich noch skeptisch, wie die Umsetzung in der Landespolitik dann vorangeht.

Martina Peters | 48 Jahre | Lehrerin an einer Grundschule
Ich wünsche mir, junge Berufseinsteiger zu verbeamten und den alten Kollegen, unter anderem mit DDR-Abschluss, eine adäquate Vergütung zu ermöglichen.

Harald Schulze | 56 Jahre | Lehrer an einem Gymnasium
Die Diskussion über die Verbeamtung dient nicht dazu, wesentliche Probleme an den Schulen zu lösen. Ich wünsche mir von der Politik, dass die Rahmenbedingungen an den Schulen wesentlich verbessert werden sollten. Dazu gehören zum Beispiel: Verringerung der Klassenstärken auf maximal 25 Schüler, Senkung des Pflichtstundensatzes, Entbürokratisierung der Lehrertätigkeit, Schaffung von Klassenleiterstunden, öffentliche Anerkennung der Tätigkeit von Lehrern, Schaffung vernünftiger steuerrechtlicher Vereinfachungen für Lehrer, ordentliche Dienstbezüge, die nicht mehr weit unter dem Bundesdurchschnitt liegen, für alle Lehrer Unterstützung für Neueinsteiger, zum Beispiel bei der Bereitstellung von Wohnraum und Kitaplätzen, Schaffung von vernünftigen Einstiegsbedingungen in ALLEN Regionen Sachsens, nicht nur in den "Leuchttürmen".

Erik Schulze | 34 Jahre | Lehrer an einer Oberschule
Verbeamtung: ein klares "Nein", denn die Ungleichheit in den Lehrerzimmern wächst dann weiter! Angestellte Lehrer aller Schularten höher und in gleichen Tarifgruppen bezahlen ist die schnellste und gerechteste Lösung. Und Geld ist nicht alles! Moderne Schulen, helle, freundliche Gebäude, qualifizierte und kompetente Schulleiter, "ausmisten" der Schulaufsichtsbehörden... Es gäbe viel zu tun für den Kultusminister. Aber ich befürchte, dass auch dieser Versuch auf allen Ebenen an satten und unmotivierten Behördenmitarbeitern scheitern wird!

Anonym* | 28 Jahre | Referendar für das Gymnasium - * Name der Redaktion bekannt
Ich bin aktuell Referendar in Sachsen für Mathematik und Physik, also zwei Fächer, die durchaus gefragt sind (auch in anderen Bundesländern). Bereits jetzt werde ich durch den Kontakt mit Lehrern aus anderen Bundesländern abgeworben. [...] Meiner Meinung nach müssen Lehrer im Allgemeinen nicht verbeamtet werden. Da aber fast alle Bundesländer ihren Lehrern diesen Vorteil bieten, ist das für mich ein klarer Wettbewerbsvorteil. Dabei spielt nicht nur der Nettoverdienst (der in Sachsen bis zu ca. 700 Euro geringer ist) eine Rolle, sondern natürlich auch der Ausblick auf eine Pension. [...] Einzig die Versetzungsanweisung sehe ich hier als Nachteil, aber auch angestellte Lehrer in Sachsen können zu einer anderen Schule abgeordnet werden. [...] Meine Frau und ich sind momentan noch flexibel. Gern würden wir in Sachsen bleiben. Allerdings haben wir uns entschlossen, dass ich mich in den Bundesländern mit Verbeamtung bewerbe. Sollte Sachsen die Verbeamtung bis dahin einführen, wäre unsere Heimat natürlich unsere erste Wahl.

Sabine Tübel | 52 Jahre | Lehrerin an einer Grundschule
Ich halte die Verbeamtung für unnötig. Ich wünsche mir: Anerkennung der Leistung der älteren Kollegen, gleiche Eingruppierung in allen Schularten, Bürokratie verringern, eine Klassenleiterstunde. Politiker die meinen, dass es genug Lehrer gibt, sollten mal eine Woche lang den Unterricht begleiten, damit sie wissen, wovon sie sprechen.

Thomas Moschke | 32 Jahre | Lehrer an einem Gymnasium
Die Verbeamtung löst die Herausforderungen im Alltag nicht. Sie verschärft Gegensätze in ein und derselben Berufsgruppe und verschlechtert damit das Klima im Lehrerzimmer. Das Problem liegt viel mehr in der weiterhin fatalen Einstellungspolitik des Freistaates Sachsen. Wenn im Februar 1.600 Stellen zu besetzen sind, aber nur ca. 900 Referendare "im System" sind, wird Sachsen seinen Bedarf auch in Zukunft nicht stillen können. Demnach muss viel mehr Wert auf qualitative Werbung, bspw. positives Arbeitsumfeld, soziale Anerkennung und kollegialen Zusammenhalt, gelegt werden, als nur den quantitativen Aspekt (Geld) tagtäglich durch die Manege zu zerren.

Agnes Ludwig | 57 Jahre | Lehrerin an einer Oberschule
Ich wünsche mir, dass Lehrer, die 36 Jahre im Schuldienst arbeiten, nicht geringer bezahlt werden als Seiteneinsteiger!!! Verbeamtung muss nicht sein! Anerkennung der jahrelangen Arbeit in Form von fairer Bezahlung für alle Lehrer und gute Bezahlung von neuen Lehrern und Seiteneinsteigern! Finanzierung neuer und junger Lehrer auf Kosten der Lehrer, die älter sind als 46: Nein, danke!!!

K. K. | 52 Jahre | Lehrer an einer Oberschule
Beamtentum bringt Streit ins Kollegium. Außerdem werden wieder nur die benachteiligt, die schon seit der Wende immer wieder benachteiligt wurden, nämlich die "Alten". Die "Jungen" sollen erst einmal "richtige" Lehrer werden und sich dann bewähren, sich nicht auf dem Beamtenschemel den Hintern wärmen und nur Schmalspurpädagogik fahren.

Holger S. | 35 Jahre | Lehrer an einer Berufsschule
Prinzipiell müsste kein Lehrer in Deutschland verbeamtet werden. Wenn jedoch Lehrer verbeamtet werden, dann sollte dies in allen Bundesländern gleich geschehen. Die sächsische Staatsregierung zahlt ohne mit der Wimper zu zucken Milliarden Euro für Fehler bei der Sächsischen Landesbank. Bei Investitionen in dringend benötigte Lehrer und damit in die Verbesserung der Qualität der Bildung, ist sie dazu nicht bereit. Das ist nicht nur unfair, sondern auch unüberlegt. Ich bin ein Lehrer, der täglich aus Sachsen nach Sachsen-Anhalt pendelt - auch der Verbeamtung wegen. Sachsen sollte dringend nachziehen. Selbst das arme Land Brandenburg leistet sich die Verbeamtung von Lehrern.

Anonym | 24 Jahre | Lehramtsstudent für Förderschule
Ich würde mir lieber eine gleiche Bezahlung aller Lehrer*innen wünschen, denn eine Verbeamtung einiger weniger. Auch Lehrkräfte an Grundschulen sollten in die E13 eingruppiert werden. Beschweren werden  doch darüber wohl nur jene, welche es nicht betrifft: Gymnasiallehrkräfte (welche auch schon ausreichend in Sachsen vorhanden sind, sogar an fremden Schulformen) und einige Poltiker*innen. Das wäre auch langfristig günstiger für den Staat. Verbeamtung ist eine veraltete Anbindung an den Staat, welcher die Bürger*innen unnötig zur Kasse bittet. Gerade gut verdienende Beamt*innen sollten Sozialabgaben leisten.

Quelle: MDR/dk

Über dieses Thema berichtet MDR SACHSEN auch im Fernsehen: MDR SACHSENSPIEGEL | 06.12.2017 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 07. Dezember 2017, 13:47 Uhr

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5 Kommentare

06.12.2017 18:48 Günther Findeis 5

Beamte sollen bzw. müssen hoheitliche Aufgaben durchführen. Da sich der Staat (das Land) mit der Zulassung von Privatschulen von dieser Aufgabe verabschiedet hat, besteht keine Notwendigkeit Lehrer zu verbeamten. Zum Beamten muss aber auch noch gesagt werden, dass der Beamte dort Dienst zu tun hat, wo der Dienstherr es für notwendig befindet. Das vergessen leider viele.

06.12.2017 15:00 FH 4

Alle die dagegen sind, sind über 41.
Es geht darum, Lehrer nach Sachsen zu bekommen. Das gelingt nicht, wenn Sachsen fast als einziges Bundesland (außer Berlin) nicht verbeamtet. Die Vorteile bei Bezahlung und Pension liegen auf der Hand. Dass hierbei ältere Kollegen keine Verbeamtung mehr bekommen ist ärgerlich, aber nicht zu ändern. Wenn man immer danach gehen würde, dass es manche nicht betrifft, hätte man nie mit Mindestlohn, Rentensystem etc. anfangen müssen, weil immer jemand im Gründerjahr nichts davon hätte. Wenn man etwas verändern will, muss man irgendwann einmal damit anfangen und dann ist halt erstmal immer jemand ausgeschlossen. Dafür will der Kultusminister auch den älteren Kollegen Verbesserungen (neue Erfahrungsstufen) anbieten, um diesen Ärger abzumildern.

Nichts zu ändern oder Briefe zu schicken, dass man nicht verbeamten müsse, ist egoistisch und viel zu kurzfristig gedacht. Schauen Sie sich doch den Lehrermangel sowie MANCHE überforderten Seiteneinsteiger an!

06.12.2017 14:00 Frederic 3

Die Lehrer/innnen zu beamten ist nichts anderes als Usinn. Nirgendwo auf der Welt sind Lehrer/innen beamtet. So solles auch bleiben,
Die BRD ist ein Beamtenstaat welcher sich nicht bezahlt. Das Beamtentum in der BRD ist nur ein IRR- SINNIGER Kostenfaktor für die Steuerzahler !!
Im Grunde kann sich der BRD Staat dieses nicht leisten und wird deswegen auch zu GRUNDE gehen.
Das Beamtentum muss abgeschafft werden !!

06.12.2017 12:03 Stephan H. 2

Was mich sehr ärgert ist, dass den lehreren an Oberschulen und Gymnasien die Lehrer an Grundschulen relativ egal sind. Die GrundschullehrerInnen wurden jahrelang "geopfert" für die anderen Schularten. Aktuell läuft schon seit über einem Monat eine Petition, die eine bessere Bezahlung an Grundschulen fordert. Wäre Solidarität unter den Schularten in Sachsen vorhanden, würden die benötigten 12.000 Unterzeichner bei ca. 30.000 Lehrern schnell erreicht werden. Ja, wäre Solidarität vorhanden ...
Aber seht selber: https://www.openpetition.de/petition/online/sachsens-grundschullehrer-verdienen-die-e13

06.12.2017 08:58 Ein Sachse 1

Hat eigentlich mal jemand ausgerechnet, wieviel Geld der Freistaat in den ganzen Jahren an den Lehrern durch seine Einsparungen "verdient" hat? (verglichen zum Bundesdurchschnitt) Wenn man pauschal pro Lehrer nur 500 € annimmt sind das bei ca. 30000 Lehrern 15 Millionen € - monatlich. Das sind im Jahr 180 Millionen und in 25 Jahren fast 5 Milliarden. Was soll dann das Gejammer, wenn nun mal ein Bruchteil davon wieder ausgegeben werden muss? Den Lehrern vorenthalten hat man es ohne Skrupel, nun sollte man fairerweise die Zeche auch ganz bezahlen.