Sandmann

MDR FERNSEHEN | Jeden Sonntag | 18:52 Uhr : Der Sandmann spricht sorbisch!

Dobry dźeń! Das ist obersorbisch und heißt "guten Tag". Stellt euch vor: Der Sandmann spricht auch sorbisch, und zwar immer sonntags! Wieso das so ist, erklären wir hier.

Habt ihr das gewusst? Jeden Sonntag können sich (nicht nur) sorbische Kinder vom Sandmännchen auf Sorbisch begrüßen und ins Bett schicken lassen. Die Sorben sind ein westslawisches Volk. Sie leben in der Lausitz. Seit 1996 gibt es die Geschichten von Pittiplatsch, Moppi und Fuchs und Elster auch auf Sorbisch. Zunächst startete das Angebot 14-tägig, inzwischen kommt der Sandmann allwöchentlich auf Sorbisch. Darüber freuen sich natürlich vor allem die Kinder, die in der Lausitz leben und selbst sorbisch sprechen. Doch auch alle anderen Kinder sind herzlich eingeladen, sich den Sandmann in anderer Sprache einmal anzuschauen. Schließlich wissen die wenigsten, dass in Sachsen und Brandenburg die Sorben leben und ihre eigene Sprache und Kultur haben.

Mehr über die Sorben und ihre Sprache könnt ihr hier nachlesen:

Ganz einfach: Zweikanalton nutzen

Im Auftrag des MDR wurden alle sorbisch-sprachigen Abendgrüße im MDR-Studio synchronisiert, und das mit Hilfe von Schauspielern des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters Bautzen.

Wenn ihr die sorbischen Sandmannfolgen sonntags einmal sehen (und hören!) möchtet, könnt ihr den Zweikanalton des MDR-Fernsehprogramms nutzen. Dafür wird der "Fremdsprachenkanal B" gewählt, wie eure Eltern das vielleicht auch bei Filmen in Originalsprache machen.

Und wenn der Sandmann sich dann auf Sorbisch verabschiedet, heißt das nicht "Gute Nacht", sondern "Dobru nóc"!

Zuletzt aktualisiert: 24. Mai 2011, 14:15 Uhr

© 2012 MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK