Kanu | WM Deutsche Kanuten angeln sich Gold

Die deutschen Kanuten haben bei der WM  im tschechischen Racice am Sonntag weitere Goldmedaillen gewonnen. Überragender Mann war der Potsdamer Sebastian Brendel, der im nicht olympischen Canadier-Vierer über 1.000 Meter und über 5.000 Meter gewann. Am Samstag hatte der 29-Jährige bereits im Candier-Einer über 1.000 Meter triumphiert.

Conrad Scheibner, Stefan Kiraj, Sebastian Brendel und Jan Vandrey jubeln im Canadier
Conrad Scheibner, Stefan Kiraj, Sebastian Brendel und Jan Vandrey jubeln im Canadier Bildrechte: IMAGO

Weltrekord im Kajak-Vierer

"Das war eine WM der positiven Überraschungen. Mit so einem guten Abschneiden haben wir nicht gerechnet, wir können stolz auf die Mannschaft sein", sagte Verbandspräsident Thomas Konietzko. So eine Überraschung war der Dresdner Tom Liebscher, der nach seinem Gold im Kajak-Einer über 1.000 Meter auch noch den Titel im Kajak-Vierer über 500 Meter. Mit Max Rendschmidt, Ronald Rauhe und Max Lemke fuhren sie zudem eine neue Weltrekordzeit von 1:17,734 Minuten.  Über Silber im Kajak-Vierer über 500 Meter bei den Frauen durften sich die Leipzigerin Tina Dietze und Steffi Kriegerstein aus Dresden freuen. Über die doppelte Distanz holte der Kajak-Vierer der Männer die Bronzemedaille.

Kajak-Vierer
Weltrekord durch den Kajak-Vierer Bildrechte: IMAGO

Im Canadier-Zweier über 1.000 Meter jubelten Peter Kretschmer und Yul Oeltze (Magdeburg/Leipzig) über Gold. Sie hatten gepokert. "Wir wollten unbedingt auf eine Außenbahn", meinte der Leipziger Kretschmer. "Eine taktische Meisterleistung von den beiden, dass sie über die Vorläufe auf eine Außenbahn kommen, weg von den Favoriten, damit sie ihr eigenes Rennen fahren können", lobte Sportdirektor Jens Kahl.

rei/sid/dpa

Zuletzt aktualisiert: 27. August 2017, 17:23 Uhr

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