Sportpolitik : Dach der Dresdner Eishalle muss umgeplant werden
Die Bauarbeiten am beschädigten Dach der Dresdner Eissporthalle sind vorerst zum Erliegen gekommen. Der Betriebsleiter des Sportstätten- und Bäderbetriebes, Sven Mania, begründete das mit einer Umplanung bei der Befestigung des Dachs. Die theoretische Planung sei vom beauftragten Prüfstatiker nicht freigegeben worden.
Danach sei eine spezielle Befestigung auf dem Dach notwendig, die sich durch alle unterschiedlichen Dachschichten ziehe und zudem das statische Tragwerk sichere. Nur so sei garantiert, dass der Dachaufbau langfristig halte. Aus diesem Grund habe man die Art und Weise der Befestigung umgeplant. Da nach Angaben von Mania für die neue Befestigungskonstruktion andere Materialien und Befestigungsteile zum Einsatz kommen, müsse neu geplant und auch neu geprüft werden. "Erst wenn diese Ergebnisse vorliegen, können die erforderlichen Bestellungen ausgelöst und die Bauarbeiten weitergeführt werden."
Erstes Heimspiel in fremder Halle
Damit verzögern sich die Bauarbeiten den Angaben zufolge bis Ende Oktober, und die Dresdner Eislöwen können ihr erstes Heimspiel der Zweitliga-Saison am 16. September nicht in der heimischen Halle bestreiten. Als Ausweichort kommt nur die Trainingshalle in Dresden in Frage. In die passen allerdings nur rund 400 Zuschauer.
Mania sagte, allen Beteiligten seien die Konsequenzen dieses Baustopps bewusst. Man arbeite nun daran, den Bau spätestens Anfang August wieder aufnehmen zu können. Nur so habe man überhaupt noch die Chance, die Sanierungsarbeiten in diesem Jahr zu beenden.
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