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Leichtathletik | Hochsprung mit Musik : Russen gewinnen - Enttäuschung im deutschen Lager

Weltmeisterin Anna Tschitscherowa war auch in Arnstadt die Beste: Beim traditionellen Hochsprung-Meeting mit Musik gewann die Russin mit 2,06 Metern und stellte gleichzeitig eine Jahresweltbestleistung auf. Nach dem neuen Rekord verzichtete Tschitscherowa auf weitere Versuche und verwies ihre Teamgefährtin Irina Gordejewa sowie die belgische Olympiasiegerin Tia Hellebaut auf die Plätze (beide 1,97 Meter).

Deutsche Hoffnungen wurden enttäuscht

Die deutsche Hochspringerin Ariane Friedrich
Ariane Friedrich konnte die Erwartungen nicht erfüllen. (Archivbild)

Derweil musste die gebürtige Nordhäuserin Ariane Friedrich weiter Lehrgeld zahlen. In ihrem zweiten Wettkampf nach langer Verletzungspause wurde sie mit übersprungenen 1,85 Meter nur Neunte und damit Letzte. Friedrichs Trainer Günter Eisfeld betrieb Ursachenforschung: „So was Ähnliches kann noch mal passieren. Sie muss einfach wieder das Gefühl für das Springen bekommen.“ Schon bei ihrem Comeback vor Wochenfrist im tschechischen Hustopece war bei 1,84 Meter Schluss gewesen war. "Ich muss nun in den sauren Apfel beißen und mit Höhen zufrieden sein, die ich mir nicht erhofft hatte", sagte Friedrich.

Den Wettbewerb der Männer gewann Alexej Dmitrik mit 2,30 Meter vor seinem russischen Teamkollegen Iwan Uchow. Rang drei ging an Konstatinos Baniotis aus Griechenland (alle gleiche Höhe). Eine durchwachsene Leistung zeigte Raul Spank. Der Dresdner übersprang 2,27 Meter und landete in der Endabrechnung auf dem vierten Platz.

Zuletzt aktualisiert: 04. Februar 2012, 18:30 Uhr

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