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Radsport | Doping : Reaktionen auf die mögliche Doping-Beichte von Armstrong

Jan Ullrich (Tour-de-France-Sieger von 1997): "Das ist alles für mich nichts Neues. Ich nehme es zur Kenntnis. Aber die Zeit von Lance und mir im Radsport liegt schon so lange zurück, dass das auf mein Leben keinen Einfluss hat."

Jörg Jaksche (früherer Radprofi und geständiger Doper): "Lance Armstrong ist ein knallharter Kalkulierer und Realist. Er hat sicher erkannt, dass er mit dem wenigen Positiven, dass es für ihn noch gibt, so das bessere Ende hat. Ich könnte mir vorstellen, dass er sich zum Kopf einer neuen Bewegung macht und so positioniert, dass er den Radsport ändern will. Das EPO kam ihm ja nicht zugeflogen. Er müsste Ross und Reiter nennen und zum Beispiel auch sagen, ob das mit dem Schweigegeld an die UCI (Radsport-Weltverband, d. Red.) so stimmt. Dann aber, auch das ist klar, kann es die UCI in dieser Konstellation nicht mehr geben."

Rolf Aldag (früherer Telekom-Profi): "Von Natur aus ist er ein sehr berechnender Mensch, der sich genau überlegt, was er macht."

Bradley Wiggins (Tour-de-France-Sieger 2012 und Zeitfahr-Olympiasieger): "Das wird für eine Menge Leute ein großer Tag, und auf eine gewisse Art auch ein ziemlich trauriger Tag für den Sport."

Statement des Radsport-Weltverbandes UCI: "Falls diese Berichte wahr sind, würden wir Lance Armstrong entschieden zu einer Zeugenaussage vor der unabhängigen Untersuchungskommission drängen."

Oprah Winfrey (Talkshow-Gastgeberin): "Ich würde sagen, er hat nicht so ausgepackt, wie ich es erwartet habe. Das war überraschend für mich."

Mark Fabiani (Sprecher von Lance Armstrong): "Wir haben mit Oprahs Team vereinbart, bis zur Ausstrahlung nichts zu kommentieren. Wir werden uns daran halten."

(Quelle: Sportinformationsdienst SID)

Zuletzt aktualisiert: 15. Januar 2013, 17:33 Uhr

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