Pferdesport | "Partner Pferd" Außenseiter gewinnt "Großen Preis von Leipzig"

Der deutsche Springreiter Niklas Krieg hat den "Großen Preis von Leipzig" gewonnen. Bei seinem ersten Weltcup-Springen in Leipzig absolvierte der 22-Jährige auf dem Rücken von "Carella" das Stechen am schnellsten. Zudem war er einer von nur drei Reitern, die die acht Sprünge fehlerfrei überwanden. Für den U21-Europameister von 2014 war es der bisher größte Einzelerfolg. Auf Platz zwei kam vor 8.500 Zuschauern der Ire Denis Lynch mit "All Star 5".

Springreiter Niklas Krieg
Springreiter Niklas Krieg auf Carella. Bildrechte: IMAGO
Das Stechen in der Übersicht
Niklas Krieg/Carella/0 Pkt./38,04 Sek.      
Denis Lynch (IRE)/All Star 5/0 Pkt./41,04 Sek.      
Harrie Smolders (NED)/ Don VHP Z/0 Pkt./46,85 Sek.      
     
Gregory Watherlet (BEL)/ Eldorado van het Vijverhof/4 Pkt./37,81 Sek.      
Olivier Philippaerts (BEL)/H&M Legend Of Love/4 Pkt./37,89 Sek.      
Sergio Alvarez Moya (ESP)/Carlo 273/4 Pkt./37,99 Sek.      
Simon Delestre (FRA)/Chesall/4 Pkt./38,12 Sek.      
Kevin Staut (FRA)/Reveur de Hurtebise HDC/4. Pkt./39,08 Sek.      
Guido Klatte/Qinghai/4 Pkt./39,76 Sek.      
Philipp Weishaupt/Liberty Son/4 Pkt./40,14 Sek.      
Paul Estermann (SUI)/Casterfield Eclipse/4 Pkt./46,50 Sek.      
     
Bertram Allen (IRE)/Molly Malone V/8 Pkt./38,69 Sek.      
Jessica Mendoza (GBR)/Spirit T/8 Pkt./43,00 Sek.      
Pius Schwizer (SUI)/Leonard de la Ferme CH/8 Pkt./ 46,62Sek.      

Ahlmann nicht im Stechen

Im Ranking der Hallenserie führt nach der neunten von elf Stationen weiterhin Christian Ahlmann aus Marl. Er hatte in Leipzig das Stechen verpasst und war auf Platz 23 gelandet. MIt seinem Schimmel "Colorit" leistete er sich einen Abwurf an einem Steilsprung, der vier Fehlerpunkte bedeutete. Der Vorzeige-Springreiter sagte: "Colorit hat leider den einen Sprung berührt. Ansonsten war das eine gute Runde." Auch die Routiniers Marcus Ehning (Borken), Marco Kutscher (Bad Essen) und Ludger Beerbaum (Riesenbeck) scheiterten. Insgesamt waren 40 Reiter im ersten Umlauf gestartet. Aber nur 14 Starter meisterten die bis 1,60 Meter hohen Hindernisse fehlerfrei. Der Parcour beinhaltete 16 Sprünge und war innerhalb von 68 Sekunden zu überwinden.

mkö/dpa

Zuletzt aktualisiert: 17. Januar 2016, 20:21 Uhr

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