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Fußball | 6. Liga : Oberliga-Aufsteiger stehen fest

Die Würfel sind gefallen: Aus der 6. Liga steigen der SSV Markranstädt, der Heidenauer SV, der Hallesche FC II, Wacker Nordhausen und Rudolstadt in die Oberliga auf.

 Zweikampf zwischen Patrick Grandner (VfL) und Christian Fröhlich / Froehlich (li., Heidenau).

In der Sachsenliga stand der SSV Markranstädt schon seit geraumer Weile als Meister fest. Dabei zeigte der Geburtshelfer von RB Leipzig das Geld manchmal doch Tore schießt. Die Elf von Trainer Jürgen Raab bestach mit einem prominent besetzten Kader – und feierte souverän mit nur drei Niederlagen die Meisterschaft. Dahinter tobte bis zum letzten Spieltag ein spannender Zweikampf um den zweiten Aufstiegsplatz. Heidenau oder Kamenz war die Frage. Die Entscheidung fiel am Sonnabend. Heidenau reichte dabei ein 2:2 in Hohenstein-Ernstthal, weil Verfolger Einheit Kamenz auch nur Remis in Bischofswerda spielte.

Hallescher FC II nutzt Matchball

Mindestens genauso spannend ging es in der Verbandliga Sachsen-Anhalt zu. Nur einer der 15 Vereine hatte hier das Aufstiegsrecht. Das Rennen machte der Hallesche FC II. Am letzten Spieltag zog die Elf von Trainer Carsten Hänsel mit einem 3:1-Sieg in Kemberg noch an Preussen Magdeburg vorbei. Die Elbestädter hatten spielfrei und mussten tatenlos zu sehen, wie der HFC Nachwuchs seinen Matchball verwandelte und damit wie vor einigen Wochen die erste Mannschaft den Aufstiegssekt sprudeln ließ. "Wir haben völlig verdient gewonnen. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie den Aufstieg unbedingt wollte. Jetzt wird erst einmal gefeiert", sagte Meistertrainer Carsten Hänsel dem MDR.  

Sondershausen verzichtet auf Aufstieg

Aus der Thüringenliga kehrt Wacker Nordhausen nach einigen Jahren Abstinenz in die Oberliga zurück. Die Meisterschaft war seit Wochen in Sack und Tüten. Wie in Sachsen ging es auch hier nur noch um die Frage: Wer nimmt den zweiten Aufstiegsplatz ein? Rein sportlich schaffte es Eintracht Sondershausen. Doch wie schon vor zwei Jahren verzichtete der Verein um Top-Torjäger Sebastian Caspar auf den Aufstieg. "Das ist schon ziemlich bitter", gestand Trainer Thomas Spang. Sondershausens Leid, war Rudolstadts Freud. Ihnen reichte der dritte Platz zum Aufstieg in die fünfthöchste deutsche Fußballliga.

Zuletzt aktualisiert: 16. Juni 2012, 19:48 Uhr

12. noch ein Thomas:
Grundsätzlich stimmt, was Kent schreibt. Aber im konkreten Fall wurde dem Landesverband Sachsen-Anhalt der zweite Aufstiegsplatz angeboten, sowohl Preussen, als auch Sandersdorf (die beiden, die neben HFC dafür sportlich in Frage kamen) wollten aufsteigen. Der Verband hat aber dann erklärt, diesen zusätzlichen Platz nicht haben zu wollen. Und das ist tatsächlich ein sehr unfaires und unsportliches Vorgehen. Profitiert an MV (Waren), die haben dann sofort zugegriffen.
18.06.2012
09:03 Uhr
11. Ralko:
@kent: Du liegst nicht ganz richtig. Die Reihenfolge der berechtigten Zweitplatzierten stimmt, jedoch wurde das Anrecht des FSA nach Mecklenburg vererbt, so dass dort der nächste aufrücken konnte und Luckenwalde weiter in der Süd-OL spielt. Das wäre der Platz der Preussen gewesen.
18.06.2012
08:58 Uhr
10. lupo:
SV Waren Müritz 09 wünsche ich einen erfolgreichen Start in die Oberliga Nordost Nord 2012-2013.
18.06.2012
08:30 Uhr
9. fan62:
@Kent: Der Zweitplazierte steigt nur in die Oberliga auf, wenn dieser vom Verband des jeweiligen Bundeslandes dem NOFV gemeldet wird. Der NOFV hat darauf keinen Einfluss, sondern er legt nur fest, in welcher Reihenfolge dies passiert, wenn alle melden (S-Th-B-BB-Anh-MP). Zitat von Landesverbandspräsident Werner Georg: "Wenn ich die Entwicklung der Oberliga sehe, dann muss ich die Vereine Sachsen-Anhalts eigentlich vor einem Aufstieg beschützen." Ohne Worte.
17.06.2012
19:30 Uhr
8. Jessica Alba:
Glückwunsch an den SSV zum Aufstieg, drücke alle Daumen zum angestrebten Durchmarsch in die RL der dann zweiten Kraft im Leipziger Fussball ... alles Gute!
17.06.2012
17:37 Uhr
7. Kent:
@ thomas So ein Blödsinn. Laut NOFV wird in diesem Falle, der jeweilige Zweitplatzierte, des Landesverbandes mit mitgliedstärksten Senioren bzw. in der Reihenfolge Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, aufsteigen. So ist es geschehen. Das ist übrigens im ganzen BFV- und NOFV-Gebiet so, bei den anderen weiß ich es nicht. Aber das ist schon seit vielen vielen Jahren so. Gibts in Sachsen-Anhalt überhaupt was anderes als Magdeburg und Halle, wo jemand dahinter steht? Na gut Halberstadt, ganz großes Kino.
17.06.2012
16:37 Uhr
6. Ralko:
@thomas und @lenz: das ist keine kleine, sondern schon eine riesengroße Sauerei, den Vereinen, die man zu vertreten hat, solche Knüppel zwischen die Beine zu schmeißen. Die Verbansbürokraten haben sich damit nun total selbst ad absurdum geführt und gehören ausgetauscht. Sie nehmen nicht die Interessen ihrer Vereine dar (von denen sie kassieren), sondern treten sie mit Füßen. Die Preussen hätten den Aufstieg verdient. Hoffentlich haben die mal die Möglichkeit, dem Verband bei nächstbester Gelegenheit die kalte Schulter zu zeigen.
17.06.2012
14:23 Uhr
5. Mandy Müller:
Ru...Ru...Rudolstadt! Endlich mal ein Team aus dem Landkreis SLF-RU in einer höheren Liga, als der Thüringenliga.
17.06.2012
12:38 Uhr
4. thomas:
@Lenz: Sachsen-Anhalt hätte einen zweiten Startplatz erhalten, wenn sich der Landesverband dafür stark gemacht hätte ... aber das war mit zuviel Arbeit verbunden, als das man einem Team des eigenen Verbandes geholfen hätte ...
17.06.2012
12:24 Uhr
3. demoncleaner:
mdr-Zitat: "In der Sachsenliga stand der SSV Markranstädt schon seit geraumer Weile als Meister fest. Dabei zeigte der Geburtshelfer von RB Leipzig, dass Geld manchmal doch Tore schießt." Nun ja, in der 6. Liga dürfte das bei so vielen anderen Freizeitmannschaften auch kein Problem sein. Anders sieht's in der Regionalliga aus: RB wird's wieder nicht schaffen!!!
16.06.2012
23:40 Uhr

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