Fußball | 6. Liga : Oberliga-Aufsteiger stehen fest
Die Würfel sind gefallen: Aus der 6. Liga steigen der SSV Markranstädt, der Heidenauer SV, der Hallesche FC II, Wacker Nordhausen und Rudolstadt in die Oberliga auf.
In der Sachsenliga stand der SSV Markranstädt schon seit geraumer Weile als Meister fest. Dabei zeigte der Geburtshelfer von RB Leipzig das Geld manchmal doch Tore schießt. Die Elf von Trainer Jürgen Raab bestach mit einem prominent besetzten Kader – und feierte souverän mit nur drei Niederlagen die Meisterschaft. Dahinter tobte bis zum letzten Spieltag ein spannender Zweikampf um den zweiten Aufstiegsplatz. Heidenau oder Kamenz war die Frage. Die Entscheidung fiel am Sonnabend. Heidenau reichte dabei ein 2:2 in Hohenstein-Ernstthal, weil Verfolger Einheit Kamenz auch nur Remis in Bischofswerda spielte.
Hallescher FC II nutzt Matchball
Mindestens genauso spannend ging es in der Verbandliga Sachsen-Anhalt zu. Nur einer der 15 Vereine hatte hier das Aufstiegsrecht. Das Rennen machte der Hallesche FC II. Am letzten Spieltag zog die Elf von Trainer Carsten Hänsel mit einem 3:1-Sieg in Kemberg noch an Preussen Magdeburg vorbei. Die Elbestädter hatten spielfrei und mussten tatenlos zu sehen, wie der HFC Nachwuchs seinen Matchball verwandelte und damit wie vor einigen Wochen die erste Mannschaft den Aufstiegssekt sprudeln ließ. "Wir haben völlig verdient gewonnen. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie den Aufstieg unbedingt wollte. Jetzt wird erst einmal gefeiert", sagte Meistertrainer Carsten Hänsel dem MDR.
Sondershausen verzichtet auf Aufstieg
Aus der Thüringenliga kehrt Wacker Nordhausen nach einigen Jahren Abstinenz in die Oberliga zurück. Die Meisterschaft war seit Wochen in Sack und Tüten. Wie in Sachsen ging es auch hier nur noch um die Frage: Wer nimmt den zweiten Aufstiegsplatz ein? Rein sportlich schaffte es Eintracht Sondershausen. Doch wie schon vor zwei Jahren verzichtete der Verein um Top-Torjäger Sebastian Caspar auf den Aufstieg. "Das ist schon ziemlich bitter", gestand Trainer Thomas Spang. Sondershausens Leid, war Rudolstadts Freud. Ihnen reichte der dritte Platz zum Aufstieg in die fünfthöchste deutsche Fußballliga.
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