Basketball | 1. Bundesliga : Lions top - ChemCats zu zahm
13. Spieltag
Der Heimspiel-Auftakt im neuen Jahr ist für den SV Halle und die ChemCats gänzlich unterschiedlich verlaufen. Die Lions bekamen es am Sonnabend mit dem BC Marburg zu tun und lösten ihre Aufgabe mit Bravour. Auch die Chemnitzerinnen hatten sich gegen die Wildcats aus Wolfenbüttel viel vorgenommen, konnten am Ende aber die Erwartungen nicht erfüllen.
Lions starten gegen Marburg durch
Die Basketballerinnen des SV Halle haben ihren Heimauftritt gegen den BC Marburg mit 75:60 (43:27) gewonnen. Dabei konnte sich das Team von Trainer Martin Dornhoff sogar einen leichten Einbruch im letzten Viertel leisten.
In Halle war man auf den Auftritt von US-Neuzugang Daphanie Kennedy gespannt, die für ihre ausgebüchste Landsfrau Angela Tisdale in die Bresche sprang. Die Korbjägerin machte ihre Sache gut und steuerte elf Zähler bei. Als herausragende Werferin kristallisierte sich aber wieder einmal Tamara Tatham heraus, die 29 Punkte unterbrachte. Die Lions hatten von Beginn an das Spiel unter Kontrolle. Nur mit den Weitwürfen haperte es: Lediglich ein Dreier-Wurf fand den Weg ins Ziel. Das fiel aber nicht ins Gewicht. Nach drei Vierteln hatten die Hallenserinnen bereits mit 62:38 geführt. Im Schlussviertel kehrte erstaunlicherweise der Schlendrian ein, sodass die Marburgerinnen das Ergebnis etwas freundlicher gestalten konnten.
ChemCats zu zahm für Wildcats
Für die ChemCats ist der Tabellen-Zweite eine Nummer zu groß gewesen. Gegen die Wolfenbüttel Wildcats verloren die Chemnitzerinnen mit 58:70.
In der Sporthalle am Schlossteich wurden die Gäste sofort ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit schnellen Gegenstößen und einer passablen Ausbeute am Korb zogen die Wildkatzen den ChemCats schnell den Zahn. Bereits zur Halbzeit lief das Heimteam einem 28:38-Rückstand hinterher. Nach der Pausenansprache von Trainer Predrag Lukic rafften sich die ChemCats noch einmal auf und konnten das dritte Viertel mit 14:11 für sich entscheiden. Doch das Ganze war lediglich etwas für die Statistik. Im Schlussspurt zog Wolfenbüttel noch einmal an und steuerte auf einen sicheren Sieg zu. Bei Chemnitz wurde die Last fast nur auf die Schultern von zwei Spielerinnen verteilt: Beste Werferinnen waren Melissa Ann Jeltema mit 20 bzw. Cherise Michelle Daniel mit 19 Punkten.

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