Basketball

Basketball | 1. Bundesliga : Halle Lions schwach - ChemCats überraschen

Die Basketballerinnen des SV Halle haben am Sonntag ihr Punktspiel gegen die Osnabrücker Panther und Ex-Trainer Peter Kortmann mit 53:60 verloren. Dagegen schafften die abstiegsbedrohten ChemCats bei ihrem Auswärtsspiel in Nördlingen eine echte Überraschung und gewannen 67:61.

Löwen von den Panthern besiegt

Logo der Halle Lions

Bei Halle sorgten die zwei defekten Teambusse am Morgen schon eine dunkle Vorahnung auf das, was am Nachmittag auf dem Parkett laufen sollte: aus Halles Sicht nämlich so gut wie nichts. 35 Minuten lang spielten die Lions weit unter ihren Möglichkeiten und leisteten sich insgesamt 25 Ballverluste. Hinzu kamen zahlreiche vergebene Freiwürfe. Von den elf Stück verschenkte allein Tamara Tatham acht. Nur in den letzten fünf Minuten zeigte Halle, zu welcher Leistung es in der Lage ist, und holte auch gleich ordentlich auf. Doch für eine richtige Wende kam das Aufbäumen einfach zu spät. So setzte es nach zuletzt fünf Siegen in Folge wieder eine Niederlage, über die sich Teammanager Ralf Gonschorek ärgerte: "Mit nur einer durchschnittlichen Leistung hätten wir heute gewonnen."

ChemCats kommen Klassenerhalt näher

Logo der ChemCats

Eine starke Leistung lieferten dagegen die ChemCats ab und schöpfen nun im Kampf um den Klassenerhalt neue Hoffnung: Nach dem Erfolg über Marburg gewannen die Sächsinnen auch bei Donau-Ries 67:61. Trainer Predrag Lukic hatte sein Team bestens auf den Gegner eingestellt. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (12:12) legte Chemnitz im zweiten Viertel mit einem 23:17 den Grundstein für den Sieg. Lukic' Team leistete sich zwar 24 Fehlwürfe, nahm dem Gegner aber wiederum viele wichtige Würfe weg. Beste Korbjägerin war wieder einmal die US-Amerikanerin Melissa Jeltema, die 17 Zähler beisteuerte. Trainer Lukic: "Heute muss ich im Team alle loben. Dennoch haben wir noch sehr, sehr viel Luft nach oben.“              

Zuletzt aktualisiert: 05. Februar 2012, 19:18 Uhr

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