Basketball

Basketball | 1. Bundesilga : Kampf der ChemCats bleibt unbelohnt

14. Spieltag

Abstiegskandidat ChemCats hat eine Überraschung nur knapp verpasst. Beim Double-Gewinner TSV Wasserburg verloren die Bundesliga-Basketballerinnen am Dienstag nur haarscharf mit 71:73 und müssen nun mehr denn je um den Klassenerhalt bangen.

Dramatik in den letzten Minuten

Bild aus dem Spiel Halle Lions vs. ChemCats
Melissa Jeltema (3. v. li., Nr.10) vergab die Ausgleichschance. (Archivbild)

Der Tabellenvorletzte hielt die Partie jederzeit offen. Zur Pause lagen die Gäste nur 32:35 zurück. Im dritten Viertel kamen die "Katzen" auf 49:51 heran. Das letzte Viertel verlief dramatisch: Chemnitz lag schon mit 65:69 im Hintertreffen, konnte 34 Sekunden vor Schluss zum 71:71 ausgleichen, ehe ein Zweier von Wasserburgs Centerin Krystal Lynette Vaughn die Gastgeberinnen wieder in Führung brachte. Fünf Sekunden vor Schluss vergab die Chemnitzerin Melissa Jeltema die Ausgleichschance. Mit insgesamt 21 Punkten war die US-Amerikanerin Vaughn die wirkungsvollste Werferin beim TSV. Mit einer Quote von 66 Prozent und 18 Punkten überzeugte bei den ChemCats die Niederländerin Kelly Brugman.

Schon im Pokal waren die ChemCats an Wasserburg gescheitert. In der Liga überholten die Bayern die Halle Lions und sind nun Siebter. Chemnitz bleibt mit drei Siegen aus jetzt 14 Begegnungen weiterhin tief im Tabellenkeller.

Zuletzt aktualisiert: 24. Januar 2012, 22:02 Uhr

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