Basketball | DBBL-Pokal : Pokal-Aus für ChemCats
Viertelfinale
Die ChemCats können das Kapitel DBBL-Pokal seit Sonntag zu den Akten legen. Im Duell zweier Erstligisten verlor Chemnitz das Viertelfinale beim TSV Wasserburg mit 68:71 (36:35). Allerdings lag für die Mannschaft von Trainer Predrag Lukic eine Überraschung durchaus in Reichweite.
Chance zum Ausgleich nicht genutzt
Der Spielausgang war für die Chemnitzerinnen besonders ärgerlich, da in den letzten Sekunden die Chance zum Ausgleich bestand. Jedoch trafen sie mit einem Dreier-Wurf den Korb nicht. "Es ist natürlich bitter und enttäuschend, weil es so knapp war, aber wir müssen das schnell abhaken", sagte Coach Lukic. Beste Chemnitzer Korbjägerin war die US-Amerikanerin Melissa Jeltema mit 18 Punkten.
In Bezug auf die Bundesliga schöpfte Lukic nach der passablen Leistung Hoffnung: "Wir haben gesehen, was möglich ist. Wir wollen in der Liga nun so viele Spiele wie möglich gewinnen und so den Klassenerhalt sichern". Chemnitz steht derzeit mit nur drei Siegen auf einem Abstiegsplatz.
Lions Neuzugang fügt sich gut ins Spiel ein
Beim Chemnitzer Liga-Konkurrenten SV Halle hat derweil Daphanie Kennedy einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Das teilte Teammanager Ralf Gonschorek mit. Kennedy soll ihre Landsfrau Angela Tisdale ersetzen, die nach der Weihnachtspause nicht aus den USA nach Halle zurückkehrte.
Der Neuzugang kam bereits am Sonntag im Vorbereitungsspiel gegen die BG Göttingen zum Einsatz. Beim ungefährdeten 107:56-Erfolg gegen den Tabellen-Zweiten der 2. Bundesliga Nord steuerte Kennedy zwölf Punkte bei. Beste Lions-Werferin war Tamara Tatham mit 27 Zählern. Teammanager Gonschorek konnte mit der Leistung zufrieden sein: "Das war eine recht souveräne Vorstellung. Diesen Vergleich haben wir benötigt, um in unseren Rhythmus nach der Weihnachtspause zu kommen".

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