Basketball | 1. Bundesliga : Lions verlieren acht Sekunden vor Schluss
In der Damen-Basketball-Bundesliga müssen die Halle Lions eine herbe Niederlage hinnehmen. Trotz einer überzeugenden Leistung verlor Halle am Ende in Wasserburg knapp mit 72:73 (23:16, 15:25, 25:15, 9:17).
Halle startet selbstbewusst beim Tabellenführer
Das Team von Halle-Trainer Patrick Bär startete selbstbewusst in die Partie. Das erste Viertel entschieden die Basketballerinnen der Lions mit 23:16 Punkten klar für sich. Im zweiten Durchgang kämpfte sich der Liga-Primus aber wieder in das Spiel. Die Wasserburger Anne Breitreiner, Tiina Irene Sten und Katharina Fikiel machten sechs Punkte am Stück. Dadurch führte der Gastgeber mit 37:33 und zwang die Lions zu einer Auszeit. Bei den Lions überzeugte in der ersten Spielhälfte vor allem Guard Daphanie Kennedy. Die US-Amerikanerin machte 17 Punkte. Außerdem war Forward Tamara Tatham mit zehn Punkten gefährlich. Bei Wasserburg Breitreiner punkteten insbesondere Breitreiner (12) und Fikiel (10).
Die Lions starteten durch Julia Gaudermann und Laura Hebecker gut in das dritte Viertel. Mit sieben Punkten nacheinander führten die Gäste mit 45:41. Nach einem Anschlusstreffer durch Wasserburgs Flügelspielerin Rebecca Thoresen legten die Lions nach: Kennedy, Tatham, Hebecker und Gaudermann machten zwölf Punkte in Folge (57:44). Wasserburgs Melissa Dalembert und Zhaque Kimberly Gray hielten die Gastgeber aber im Spiel. Danach wechselten sich beide Teams beim Körbewerfen ab.
Lions machen im Schlussviertel nur neun Punkte
Im Schlussviertel schwächelten Wasserburg und Halle in der Chancenverwertung. Die Lions hielten Wasserburg aber mit einer Führung von fünf bis sieben Punkten lange auf Abstand. Wasserburgs Sten brachte ihr Team jedoch durch einen Nahdistanz-Treffer und einen Drei-Punkte-Wurf auf 71:72 heran. Dadurch stand das Spiel 36 Sekunden vor Schluss auf Messers Schneide. Acht Sekunden vor Schluss beging Lions Kennedy ein Foul. Wasserburgs Stina Barnert verwandelte die beiden Freiwürfe souverän und drehte das Spiel.
Halles Teammanager Ralf Gonschorek sagte nach der knappen Niederlage: "Es haben die zwei derzeit besten Teams der Liga gegeneinander gespielt. Leider waren wir nur 39 Minuten konzentriert. Am Ende fehlte uns auch das nötige Quäntchen Glück. Wir sind trotz der unglücklichen und bitteren Niederlage auf einem guten Weg."

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