Eishockey | 2. Liga : Füchse und Piraten treten auf der Stelle
38. Spieltag
Wieder keine Punkte für die sächsischen Eishockey-Teams am Freitag: Während die Lausitzer Füchse in der Fremde deutlich verloren, war es im Crimmitschauer Sahnpark knapper. Die Dresdner Eislöwen müssen erst am Dienstag gegen die Fishtown Pinguins aufs Eis.
Die Lausitzer Füchse sind in jüngster Zeit ein gern gesehener Gast. Am Freitag gab es beim SC Riessersee ein unglückliches 2:5. Das war die vierte Niederlage in der Fremde bei fünf Auftritten. Beim Duell Elfter gegen Siebter sorgten Kastner (18.) und Dibelka drei Sekunden vor der Sirene für die SCR-Führung. Die Füchse kamen durch Sommerfeld (22.) und Albrecht (34.) zum Ausgleich, hätten aber sogar führen müssen, weil sie viel mehr Spielanteile hatten. Das rächte sich: Barz (42.), Dibelka (54.) und Appel (56.) sorgten für eine am Ende klare Lausitzer-Niederlage.
"Wir haben den Sieg im letzten Drittel regelrecht hergeschenkt. Im zweiten Drittel waren wir klar besser und haben Eishockey zelebriert. Leider hat uns da aber die Besessenheit aufs dritte und vierte Tor gefehlt. Im letzten Drittel kassierten wir gleich ein dummes Gegentor und mussten dann aufmachen."
Eispiraten halten lange dagegen
Ebenfalls leer gingen die Eispiraten Crimmitschau aus. Dabei schnupperte die Mannschaft von Fabian Dahlem am späten Freitagabend an einer Überraschung, letztendlich verlor sie aber nicht unverdient mit 2:3 gegen die Wild Wings Schwennigen. Damit trennen die Sachsen weiter vier Punkte vom begehrten achten Platz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt.
Die Gäste begannen mit viel Schwung und einem treffsicheren Hacker, der Crimmitschau mit einem Doppelschlag schockte (9./11.). Die Piraten rappelten sich schnell auf und verkürzten durch Keith (18.). Der Anschlusstreffer machte Mut. Angetrieben von den Fans im Sahnpark wurden die Piraten stärken, die reifere Spielanlage und das bessere Powerplayspiel hatten aber die Schwenniger. Mit Kampf und Leidenschaft wehrten sich die Hausherren – und jubelten plötzlich selbst. Als Schietzold (47.) verwandelte einen Abpraller zum Ausgleich. In den letzten Minuten erlebten die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die Gäste aus Baden-Württemberg. Forster nutzte erneut ein Überzahlspiel zum entscheidenden 3:2-Siegtreffer.

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